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Palatul (Palais) Cotroceni – Bukarest

Eine Residenz für den Staatspräsident

Der Cotroceni Palast gehört zu den ältesten Fürstenhöfen, die durchgehend als Residenz benutzt wurden. Durch den Umbau wurden die alte Bausubstanz und der Baustil nicht beschädigt.

Palatul Cotroceni (Palais Cotroceni)

Die Palastanlage besteht aus mehreren Bauobjekten und einem wunderschönen Garten. Die früheren königlichen Räumlichkeiten sind unverändert erhalten und ermöglichen einen Blick in vergangene Epochen.

Baujahr: 1893-1895

Bauherr: Carol I. – König von Rumänien

Architekt: Paul Gottereau (Frankreich) und Grigore Cerchez

Baustil: deutsche Neorenaissance

Lage:
Der Palast befindet sich im süd-westlichen Teil der Hauptstadt Bukarest im gleichnamigen Stadtviertel.

Bemerkenswertes:
Während der alte historische Teil des Palastes als Museum dient, wurde der neue Teil als Residenz für den Staatspräsident gewählt.
Heute ist der historische Teil des Schlosses Sitz des Cotroceni-Museum.

Geschichte:

  • 1679-1681: Fürsten Serban Cantacuzino lässt die Cotroceni-Klosteranlage und den modernen Fürstenhof in barocken Stil erbauen;
  • 1852: Barbu Dimitrie Stirbei, Fürsten der Walachei, lässt den Fürstenhof umbauen und gleichzeitig einen schönen Garten um die Anlage errichten;
  • 1862-1866: der Palast wurde Residenz von Alexandru Ioan Cuza, Fürst des Vereinigten Rumänien;
  • ab 1866: der Palast wurde Carol von Hohenzollern – Sigmaringen den neuen Fürsten von Rumänien zu Verfügung gestellt;
  • 1893-1895: unter der Führung des französischen Architekten Paul Gottereau wurde aus dem alten Fürstenhof ein moderner Palast, mit vielen alten Bauelementen;
  • 1895: der Palast wurde zur offiziellen Residenz des Thronfolgers Ferdinand;
  • 1947-1976: wurde hier der Palast der Pioniere angesiedelt;
  • 1977: bei dem starken Erdbeben in Bukarest wurde ein wichtiger Teil des königlichen Palastes schwer beschädigt;
  • 1978-1988: der Palast wurde vom Architekten Nicolae Vladescu renoviert. Nur wenige erhaltene Räume errinnen noch an das alte Kloster.
  • 1984: auf Befehl von Nicolae Ceausescu wurde die alte Klosteranlage abgetragen.
  • 1991: die historischen Gebäude werden als Museum für Publikum geöffnet;
  • 1991: der neue Teil des Palastes wurde als offizielle Residenz für den Staatspräsident gewählt;

Anreise:

  • mit der U-Bahn bis zur Station: Politehnica;
  • mit öffentlichen Bussen (136, 139, 236, 336) bis zu den Stationen Piata Leul oder Gradina Botanica (236,336)
  • mit öffentlichen Trolleybus (61, 62, 71 und 93) bis zu den Stationen Piata Leul und Gradina Botanica.

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag: 09.30-17.30 Uhr
Gruppen ist der Zutritt bis 16.30 Uhr möglich.

Achtung!
Eintritt ist nur mit Personalausweis oder Reisepass möglich!
Reisegruppen dürfen nicht mehr als 15 Teilnehmer haben und müssen angemeldet sein: Tel.: 0040.21.317.31.07 oder vizitare@aim.com
Geführte Reisegruppen mit mehr als 50 Teilnehmer können nach Vereinbarung auch am Montag das Palais besichtigen: Tel.: 0040.21.317.31.07 oder vizitare@aim.com

Adresse: Blvd. Geniului 1

Tipp: Immer wieder werden sondern Ausstellungen im Haus eröffnet.

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„Neben Shakespeare und Beethoven gibt es einen weiteren Gott: den Rumänen Constantin Brancusi“.(James Farrell)