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MANASTIREA PROBOTA (Kloster Probota)

Das Kloster auf der UNESCO-Denkmalschutzliste.

Seit Anfang der 14. Jahrhunderts wurde die Gegend entlang des Siret-Tales von kleinen Mönchsgemeinschaften bewohnt. Im Laufe der Zeit haben sie die kleine Heilige Nikolaus-Holzkirche (1398) erbaut. die als „Sihastria din Poiana“ bekannt wurde.

MANASTIREA PROBOTA (Kloster Probota)

Adresse: Dorf Probota, Gemeinde Dolhasca, Kreis Suceava, Region Bukowina

Typ: Nonnenkloster

Baujahr: 1530

Stifter: Fürsten Petru Rares

Maler: unbekannt

Beschreibung:

Seit Anfang der 14. Jahrhunderts wurde die Gegend entlang des Siret-Tales von kleinen Mönchsgemeinschaften bewohnt.
Im Laufe der Zeit haben sie die kleine Heilige Nikolaus-Holzkirche (1398) erbaut. die als „Sihastria din Poiana“ bekannt wurde.
Erst später baute der Fürst Petru Musat an der Stelle eine Kirche (1440) aus Stein und nannte sie Kloster Probota (Bruderschaft).
Nachdem Verfall der früheren Kirche beginnt der Fürst Petru Rares im Jahr 1530 mit dem Bau der jetzigen Kirche. Auf der Stiftertafel an der Südwand ist der Name der Stifter ersichtlich.
Das Kloster befindet sich nur fünf Kilometer vom Dorf Dolhasca entfernt und ist ein typisches Beispiel für die Baukunst im Fürstentum Moldau in der Zeit seines Stifters, Fürst Petru Rares. Der Fürst schenkte dem Kloster zahlreiche kirchliche Gewänder, Silberobjekte und Bücher. Er ließ Mauern und Zimmer für Mönche rund um die Kirche bauen.
Im Nordteil der Klosteranlage wurde eine Fürstenresidenz erbaut.
Der berühmte moldawische Metropolit Dosoftei wohnte hier mehrere Jahre.
Die Kirche wurde zwischen 1532 und 1536 sowohl innen als auch außen bemalt.
Im Jahr 1550 wurde sie teilweise wieder hergestellt und 1884 wurde sie teilweise restauriert.
Im Jahr 1964 wurde das immer von Mönchen bewohnte Kloster zur Kirche umgewandelt. Erst im Jahr 1991 ziehen hier wieder Mönche ein und gründen eine neue Klostergemeinschaft. Aber seit 1994 wurde das Kloster zum Schwesternkloster.
Die Fresken sind vor kurzer Zeit sehr gut restauriert worden.
Die Klostermauer wurde im Jahr 1550 erbaut. Die Kirche hat dicke Mauern und ist 36,2 Meter lang, nur 9,5 Meter breit und 27,7 Meter hoch.
In der Kirche befinden sich 21 wertvolle Grabsteine, die zwischen 1464 und 1640 geschaffen wurden.
Hier fanden Oltea, die Mutter des Fürsten Stefan cel Mare, die zwei Ehefrauen des Fürsten Petru Rares sowie die Tochter des Fürsten Ioan Despot die ewige Ruhe.
Die Verteidigungsmauern sind bis zu sechs Meter hoch und von viereckigen Wachtürmen verstärkt.
Die Malerei wurde zwischen 1996 und 2000 von der UNESCO sorgfältig renoviert.

Anreisen:

  • Das Dorf Probota befindet sich nur 27 km südlich von der Stadt Falticeni entfernt.
  • Von Suceava bis Falticeni sind es nur 26 km auf der Straße E85.
  • Von der Haupstraße Suceava-Falticeni geht es in südöstlicher Richtung nach Prentesti (7 km) und weiter nach Dolhasca (14 km). Von Dolhasca geht es nach rechts bis nach Probota (6 km).
  • Mit der Bahn geht es von Suceava nach Pascani bis zur Haltestelle Probota.

Unterkunft:

Die Klosteranlage verfügt über eigene Übernachtungsmöglichkeiten. Den Gästen stehen Zweibettzimmer (gemeinsame Sanitäranlagen) zur Verfügung.

  • Kontakt: 0040 230 204 743; 0040 744 493 128

Pensionen:

  • Pensiunea Orhideea (www.pensiuneaorhideea.ro)
  • Pensiunea Voichita (www.pensiuneavoichita.ro / Dorf Frasin)

Tipp:

Die Malerei weist einige untypische Kompositionselemente und Themen auf, die ihren Wert steigern. Das Kloster Probota befindet sich auf der UNESCO-Denkmalschutzliste.

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„Neben Shakespeare und Beethoven gibt es einen weiteren Gott: den Rumänen Constantin Brancusi“.(James Farrell)