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Seit Anfang der 14. Jahrhunderts wurde die Gegend entlang des Siret-Tales von kleinen Mönchsgemeinschaften bewohnt. Im Laufe der Zeit haben sie die kleine Heilige Nikolaus-Holzkirche (1398) erbaut. die als „Sihastria din Poiana“ bekannt wurde.
Seit Anfang der 14. Jahrhunderts wurde die Gegend entlang des Siret-Tales von kleinen Mönchsgemeinschaften bewohnt.
Im Laufe der Zeit haben sie die kleine Heilige Nikolaus-Holzkirche (1398) erbaut. die als „Sihastria din Poiana“ bekannt wurde.
Erst später baute der Fürst Petru Musat an der Stelle eine Kirche (1440) aus Stein und nannte sie Kloster Probota (Bruderschaft).
Nachdem Verfall der früheren Kirche beginnt der Fürst Petru Rares im Jahr 1530 mit dem Bau der jetzigen Kirche. Auf der Stiftertafel an der Südwand ist der Name der Stifter ersichtlich.
Das Kloster befindet sich nur fünf Kilometer vom Dorf Dolhasca entfernt und ist ein typisches Beispiel für die Baukunst im Fürstentum Moldau in der Zeit seines Stifters, Fürst Petru Rares. Der Fürst schenkte dem Kloster zahlreiche kirchliche Gewänder, Silberobjekte und Bücher. Er ließ Mauern und Zimmer für Mönche rund um die Kirche bauen.
Im Nordteil der Klosteranlage wurde eine Fürstenresidenz erbaut.
Der berühmte moldawische Metropolit Dosoftei wohnte hier mehrere Jahre.
Die Kirche wurde zwischen 1532 und 1536 sowohl innen als auch außen bemalt.
Im Jahr 1550 wurde sie teilweise wieder hergestellt und 1884 wurde sie teilweise restauriert.
Im Jahr 1964 wurde das immer von Mönchen bewohnte Kloster zur Kirche umgewandelt. Erst im Jahr 1991 ziehen hier wieder Mönche ein und gründen eine neue Klostergemeinschaft. Aber seit 1994 wurde das Kloster zum Schwesternkloster.
Die Fresken sind vor kurzer Zeit sehr gut restauriert worden.
Die Klostermauer wurde im Jahr 1550 erbaut. Die Kirche hat dicke Mauern und ist 36,2 Meter lang, nur 9,5 Meter breit und 27,7 Meter hoch.
In der Kirche befinden sich 21 wertvolle Grabsteine, die zwischen 1464 und 1640 geschaffen wurden.
Hier fanden Oltea, die Mutter des Fürsten Stefan cel Mare, die zwei Ehefrauen des Fürsten Petru Rares sowie die Tochter des Fürsten Ioan Despot die ewige Ruhe.
Die Verteidigungsmauern sind bis zu sechs Meter hoch und von viereckigen Wachtürmen verstärkt.
Die Malerei wurde zwischen 1996 und 2000 von der UNESCO sorgfältig renoviert.
Die Klosteranlage verfügt über eigene Übernachtungsmöglichkeiten. Den Gästen stehen Zweibettzimmer (gemeinsame Sanitäranlagen) zur Verfügung.
„Neben Shakespeare und Beethoven gibt es einen weiteren Gott: den Rumänen Constantin Brancusi“.(James Farrell)