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Zwei wertvolle Kunstschätze sind hier zu bewundern: Die Ikone Mutter Gottes, die Fürst Alexandru cel Bun vom byzantinischen Kaiser Ioan VIII. Paleologul im Jahr 1429 erhalten und dem Kloster geschenkt hat, und der Altar, der aus der benachbarten Festung Neamt stammt. Die Ikone wurde im Jahr 665 in Lida geschaffen.
Ursprünglich vom Fürsten Petru Musat gegründet wurde das Kloster später vom Fürsten Alexandru cel Bun gestiftet.
Im Innenhof des Klosters befinden sich zwei Kirchen und zwei Kapellen.
Die große Kirche (Himmelfahrt) wurde im 15. Jahrhundert (1497 wurde sie eingeweiht) von Fürst Stefan cel Mare erbaut, nachdem die erste Kirche aus Stein, die vom Fürsten Petru Musat gestiftet worden war, im Jahr 1471 von einem Erdbeben vernichtet wurde.
Eine zweite Kirche (Heiliger Georg) wurde Anfang des 19. Jahrhunderts an der Stelle erbaut, wo sich die erste Steinkirche des Fürsten Petru Musat befand.
Die Kapelle „Maria Verkündigung“ wurde im 16. Jahrhundert und die Kapelle „Das Entschlafen der Mutter Gottes“ im 18. Jahrhundert gebaut.
Die große Kirche ist ein typisches Beispiel für die moldawische religiöse Baukunst, die sich während der Herrschaftszeit des Fürsten Stefan cel Mare entwickelt hat.
Die Malerei, die in ursprünglicher Form nur noch im Altar, im Schiff, in der Grabkammer, im Vorraum und im Vorschiff erhalten ist, stammt aus der Zeit des Fürsten Petru Rares.
Im Jahr 1830 haben die Maler Vasilache Chitascul und Vasile Eliman aus Suceava die Malerei saniert.
Das endgültige Aussehen des Klosters stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Das Kloster wurde zwischen 1953 und 1961 restauriert.
Die Klosterbibliothek ist mit über 1.800 Bänden die größte ihrer Art.
Auch das Klostermuseum mit einer wertvollen Sammlung an kirchlicher Kunst ist sehenswert.
Das Kloster befindet sich nur 15 km von der Stadt Targu Neamt entfernt.
Von Suceava kommend auf der Straße DN2/E85 muss man nach rechts in die Straße DN15B in Richtung Targu Neamt einbiegen.
Von Targu Neamt geht es auf der gleichen Straße weiter bis zur Kreuzung (da fährt man rechts) mit dem Weg, der zum Kloster führt.
Die Klosteranlage verfügt über eigene Übernachtungsmöglichkeiten. Den Gästen stehen 50 Zweibettzimmer (mit eigenem WC und Dusche) und zwei Appartements zur Verfügung.
Glück ist das einzige , was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben..(Königin Elisabeth von Rumänien (Carmen Sylva))