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Befinden sich nördlich des Mures (Mieresch) Flusses. Die meisten Gipfel der Westkarpaten überschreiten nur selten die 1.300 m Grenze, es gibt jedoch einige höhere Gipfel, wie Curcubata Mare (1.849 m), Vladeasa (1.836 m) und Muntele Mare (1.826 m).
Die Westkarpaten bestehen aus dem Metaliferi Gebirge und den Bergen:
Das Klima in den Westkarpaten ist mild. Hier werden jährlich die meisten Niederschlägen auf rumänischen Gebiert registriert.
Aus den Westkarpaten fließen die drei Crisuri (Kreisch): Crisul Alb (der Weiß Kreisch), Crisul Negru (der Schwarz Kreisch) und der Crisul Repede (der Schnelle Kreisch) sowie der Somesul Mic (Der kleine Somesch).
Mehr als 55 % der Oberfläche ist von Wäldern bedeckt.
Holzverarbeitung und Bergbau zählen zur Hauptbeschäftigung der hier lebenden Menschen.
Die Westkarpaten beweisen eine komplexe Struktur, bestehend aus kristallinen Schiefer, Granit, Dazit, Andesit, Granodiorit und Sedimentgesteinen wie Dolomit und Kalk.
Muntii Metaliferi (das siebenbürgische Erzgebirge) hat vulkanischen Ursprung und ist für seine Bodenschätze seit der Antike bekannt.
Hier befinden sich die ältesten Bergwerke Rumäniens. Ortschaften wie Baia de Aries (Offenburg), Abrud (Groß-Schlatten), Zlatna (Klein Schlatten) oder Brad sind durch Goldminen berühmt.
Die Stadt Brad umweit von Deva bietet ein sehr interessantes Goldmuseum.
Sehenswert als Naturereignis sind die Basaltpfeiler von Detunatele.
Bekannt ist auch der Muntele Gaina (Gaina Berg/Dias Huhn – 1.486 m) durch seinen jährlich im Juli stattfindenden, traditionsreichen Targ de fete (Mädchenmarkt).
Typisch für die Westkarpaten sind die verschiedenen Karsterscheinungen, die eine wundeschöne Naturlandschaft und besondere Sehenswürdigkeiten geschaffen haben. Folgenden Naturereignisse sind ein Muss für Westkarpaten-Besucher: der Gletscher Scarisoara, die Ursilor (Bären) Höhle, Cetatile Ponorului, die Vantului (Wind) Höhle aus dem Padurea Craiului (Königswald), mit 32 km die längste in Rumänien oder das Topei Tal (mit 11,35 km der längste unterirdische Fluss Rumäniens).
Die Stanu Foncii-Schlucht ist mit 325 m die tiefste ihrer Art in Rumänien.
Am Südrand des Gilau-Muntele Mare Gebirges liegt das Naturschutzgebiet Scarisoara-Belioara (1.353 m) mit seltenen Pflanzenarten, wie z. B. der Simonkais Nelke, der Dakischen Eisbeere, wild wachsenden Fliederarten.
Muntii Trascaului (Trascau Gebirge) bietet auch wunderschöne Karstlandschaften, wie die Ramet Klamm und Intregalde Schluchten. Hier wächst das Edelweiß bei nur 670 m Höhe.
Am nördlichen Rand des Trascau Gebirges befinden sich die Cheile Turzii (Thorenburger Klamm). Hier kann man die Felsenschwalbe, die ihre Nester auf Kalkwänden baut, bestaunen. Auch der Steinadler ist hier beheimatet.
Besondere und geschützte Pflanzenarten: der Mittlere Sonnentau, Moor-Läusekraut, Stachelpalme, der Schiefe Lauch und Sadlers Steckenkraut.
Wir werden der Erde, die uns alles gegeben hat, nie dankbar genug sein können..(Constantin Brancusi)
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