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Die Wälder der Ostkarpaten bilden 40 % des gesamten Bestandes Rumäniens. Die Bodenschätze der Ostkarpaten sind: Nichteisenmetalle, Schwefel sowie Thermal– und Mineralwasser.
Die Ostkarpaten werden in drei Zonen unterteilt: die westlichen vulkanischen Gebirge, die mittleren kristallinen Gebirge und die östlichen Flyschgebirge.
Dazwischen befinden sich interalpine Depressionen, wie zum Beispiel Maramures, Gheorghieni, Ciuc oder Hochlandgebiete, die die Gebirge durchqueren, wie zum Beispiel Dorna, Tara Barsei (Burzenland). Man kann die Ostkarpaten in drei weitere Gruppen einteilen und zwar:
Die nördliche Gruppe besteht aus folgenden Bergen:
Am höchsten in dieser Gruppe ist das Rodna Gebirge mit den beiden Gipfeln Pietrosu (2303 m) und Ineu (2279 m). Der Berg Rodna ist auch durch seine Gletscherseen, wie Lala Mare und Lala Mica um das Gebiet der Gipfel Ineu und Buhaescu sowie durch den Pietrosu See um den Gipfel Pietrosu bekannt.
Aus dem Gletschersee Bistrita entspringt die Goldene Bistrita.
Auch Höhlen sind im Berg Rodna zu finden. Ein Teil (3.300 ha) des Berges steht gesetzlich seit 1932 unter Umweltschutz. Es handelt sich um den nordwestlichen Teil in der Gegend des Pietrosu Gipfels. Im Naturreservat leben Gämse und Murmeltiere.
In den Maramures Bergen befinden sich Birkenhuhnvorkommen.
Die Berge Rodna und Maramures sind zum Wandern und für Trekking sehr geeignet, sie bieten viele wunderschöne Naturereignisse und Landschaften an. Zum Übernachten stehen bewirtschafte Hütten und Nothütten zur Verfügung.
Im östlich gelegenen Obcinele Bucovinene Gebirge befinden sich die berühmten Moldauklöster, malerische Dörfer und atemberaubende Landschaften.
Besondere und geschützte Pflanzenarten: Gletscherleimkraut, Karpaten-Bärenklau, Edelweiß, Trollblume, Gelber Enzian und Eibe.
Die Berge aus der mittleren Gebirgsgruppe, abgesehen von den Calimani Bergen (Gipfel Pietrosu 2.102 m), erhebenn sich selten über 2000 m Höhe.
Diese Gruppe besteht aus folgenden Bergen:
Hier sind die Krater der früheren Vulkane klar zu erkennen. Einer davon beherbergt in seinem 950 m hohen Krater den Lacul Sfanta Ana (den Sankt Anna) See, den einzigen vulkanischen See Rumäniens.
Im Harghita Gebirge befindet sich im alten Vulkan Krater „Luci“ ein Hochmoor mit gesetzliche geschützten Pflanzenarten. Nur 100 Meter höher in einem Nachbarnkrater befindet sich das Mohos Moor mit Eiszeitrelikten, wie z. B. Rosmarienheide, Strauchbirke oder Blumenbinse.
Sehenswert ist der Berg Ceahlau. In der Gegend befinden sich die Naturattraktionen Cheile Bicazului (Bicaz Klamm) und der Lacul Rosu (Rote See).
Carpatii de Curbura (Die Bogenkarpaten) begründen die südliche Gruppe der Ostkarpaten. Die erstrecken sich bis zu den Südkarpaten und bestehen aus folgenden Bergen:
Die Postavarul (Schuler) und die Piatra Mare (Hohenstein) werden vom Timis (Tömösch) Tal geteilt.
Am Fuße des Postavarul Gebirge, und zwar genauer am Berg Tampa (die Zinne - 955 m), einem Vorläufer des Postavarul (Schuler) Gebirges, befindet sich die Stadt Brasov (Kronstadt).
Der Nordhang des Postavarul (Schuler) Gebirges fällt stufenweise ab bis nach Poiana Brasov (Schulerau/950-1.050 m), dem bekanntesten Wintersportort Rumäniens.
Am südlichen Teil des Berges Magura Codlei (Zeidner-1.291 m) befinden sich die Ruinen der Schwarzburg, die vom Teutone Ritterordern erbaut und später von den Tataren im Jahr 1345 zerstört worden ist.
Besondere und geschützte Pflanzenarten: Die dreiblättrige Waldsteinie, Leberblümchen, Baumgartens Schlüsselblume.
Le public c'est moi! (Das Publikum bin ich!).(Eugene Ionesco)
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