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Die Schlammvulkane

Berca, Kreis Buzau

Die Schlammvulkane wurden zum ersten Mal im Jahr 1867 durch den Franzosen H. Cognard beobachtet, als dieser nach Öl bohrte. Die Gegend wurde 1924 zum Naturreservat erklärt, welches sich auf einer Fläche von 30 km² erstreckt.
Als Verursacher der Vulkane sind die Gaseruptionen aus der Tiefe der Erde, die Schlamm und Wasser zur Oberfläche befördern, verantwortlich. Das aus zirka 3.000 Metern Tiefe stammende Erdgas durchquert auf seinem Weg zur Oberfläche tonhaltigen Boden und das Grundwasser. Unter seinem Druck springt die Mischung aus Ton und Wasser als Schlamm nach oben hervor. Sobald der kalte Schlamm die Oberfläche erreicht hat, trocknet er und bildet Vulkan ähnliche Kegel. Mit dem Schlamm erreichen auch Schwefel und Salzwasser die Oberfläche, die somit für jegliche Vegetation unwirtlich wird. Jedoch leben hier einige Pflanzarten, wie z. B. Nitraria schoberi und Obione verrucifera.
Was die Struktur angeht sind die Schlammvulkane den „Original Vulkanen“ ähnlich. Das heißt mit anderen Worten, dass die Schlammvulkane als Miniaturvulkanen mit nur 1-8 Meter hohen Kegeln beschrieben werden können. Der rund um die Vulkane zerstreuten Schlamm verschafft eine vegetationsfreie Zone.
Obwohl solche Schlammvulkane in Europa nur selten zu finden sind, gibt es weltweit viele ähnliche Naturereignisse.

Lage:
Die Schlammvulkane als geologisches und botanisches Naturreservat erstrecken sich auf einer Fläche von mehr als 30 ha. Das Naturreservat befindet sich in den Subcarpatii de Curbura (in den Ausläufern der Unterkarpaten) in derf Ortschaft Berca – Kreis Buzau. Die Schlammvulkane befinden sich an zwei verschiedene Plätzen:

  • Pâclele Mari (45°20'23"N, 26°42'33"E)
  • Pâclele Mici (45°21'30"N, 26°42'46"E).

Seehöhe: 341 m

Anreise:
Von der Kreishauptstadt Buzau fährt man auf der DN 10 Richtung Brasov (Kronstadt) nach Berca. Nach nur 17 km führt die Straße in den Ortschaft Satuc, wo man nach rechts biegen muss und somit die DN 10 verlässt. Von hier sind es noch etwa 15,5 km bis zu den Schlammvulkanen. In den Ortschaft Berca - nachdem die Straße (DJ102F) den Buzau Fluss überquert hat - folgt eine Kreuzung, auf der man links abbiegen muss und nach wenigen hunderten von Metern nochmals nach rechts dem Wegweiser Richtung Ortschaft Chiliile folgend. Von hier geht es immer gerade (DJ102F), zirka 10 km durch das Dorf Joseni, bis ins Dorf Policiori, wo man wieder nach rechts auf die Strasse DC108 abbiegen muss.
Diesmal zeigt das Schild die Richtung „Vulcanii Noroiosi“ in 5,5 km Entfernung. Das nächste Schild befindet sich nur noch 2 km von den Schlammvulkanen entfernt und verweist auf die zwei Möglichkeiten, die sich den Touristen bieten:
1. links fahren, über eine Brücke bis zur Paclele Mari (Die Großen Dunster);
2. weiterfahren bis zum Geschäft, wo man parken kann, um weiter zu Fuß zu kommen.
Vor uns steht jetzt der Hügel, auf welchem die Paclele Mici (Die Kleine Dunster) liegt.
Beide Orte sind empfehlenswert, wobei in Paclele Mari wenige, dafür große Vulkane zu beobachten sind. In Paclele Mici gibt’s stattdessen viele Vulkane, die deutlich kleiner sind. Die Straße wurde letztes Jahr saniert und ist heute gut beschildert.

Bemerkenswert:

Als Verursacher der Vulkane sind die Gaseruptionen aus der Tiefe der Erde, die Schlamm und Wasser zur Oberfläche befördern, verantwortlich. Das aus zirka 3.000 Metern Tiefe stammende Erdgas durchquert auf seinem Weg zur Oberfläche tonhaltigen Boden und das Grundwasser. Unter seinem Druck springt die Mischung aus Ton und Wasser als Schlamm nach oben hervor. Sobald der kalte Schlamm die Oberfläche erreicht hat, trocknet er und bildet Vulkan ähnliche Kegel. Mit dem Schlamm erreichen auch Schwefel und Salzwasser die Oberfläche, die somit für jegliche Vegetation unwirtlich wird. Jedoch leben hier einige Pflanzarten, wie z. B. Nitraria schoberi und Obione verrucifera.
Was die Struktur angeht sind die Schlammvulkane den „Original Vulkanen“ ähnlich. Das heißt mit anderen Worten, dass die Schlammvulkane als Miniaturvulkanen mit nur 1-8 Meter hohen Kegeln beschrieben werden können. Der rund um die Vulkane zerstreuten Schlamm verschafft eine vegetationsfreie Zone.
Obwohl solche Schlammvulkane in Europa nur selten zu finden sind, gibt es weltweit viele ähnliche Naturereignisse.

Unterkunft:

  • Pension „Casa Matei****
    Befindet sich nur 8 km vom Reservat entfernt. Hier werden die Schlammvulkane als Köstlichkeit angeboten. Es handelt sich um eine Hausspezialität aus Hühnerbrust, Schweinskotelett, Rindfleisch und Erdäpfeln, die mit Sauerrahm und Soja Soße serviert werden.
    www.casa-matei.ro
      
  • Pension „Vulcanii Noroiosi**
    Befindet sich gleich neben dem Eingang ins Reservat.

Veranstaltung:
Jährlich, in Oktober, findet in der Gemeinde Berca, Kreis Buzau das „Plescoi“ Würstel Festival statt. Die Plescoi Würstel sind eine sehr geschätzte Spezialität aus der Region. Die Würsteln werden nach einem über 200 Jahre alten Rezept aus Schafffleisch vorbereitet und mit Knoblauch und scharfer Paprika gewürzt. Die Würstel werden getrocknet und geräuchert.
Mehr Info über die Plescoi Würstel erhalten Sie unter: www.plescoi.ro

Tipp:
Auf dem Rückweg nach Buzau nach nur 9 km auf der DN10 kommt die Ausfahrt Richtung Ortschaft Magura. Von da gibt es eine 14 km lange Verbindungsstraße in die Ortschaft Hales.
Nach der Hälfte dieser Straße erreicht man das Kloster Ciolanu. In der Umgebung sind zahlreichen Bildhauereien verstreut. Diese sind in den 70-er und 80-er Jahren von den Künstlern geschaffen worden, die damals die Sommerlager des Rumänischen Künstlerverbandes besucht haben.
Für trainierte Wanderliebhaber empfehlen wir einen weiteren Besuch in der Region, und zwar im Bernstein Museum in Buzau oder in den Höhlen von Bozioru mit Spuren von Zeichnungen aus dem VI. Jahrhundert vor Christ.

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