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Das Kloster wurde vom berühmten rumänischen Fürsten Vlad Tepes (Vlad der Pfeiler, besser und weltweit bekannt als Dracula ) im Jahr 1461 als befestigtes Kloster gestiftet.
Lage:
Das Kloster befindet sich in der gleichnamigen Gemeinde im Kreis Giurgiu, in der Region Muntenia (Walachei).
Beschreibung:
Die ursprüngliche Klosterkirche (Ausmaße: 12x10 m) wurde aus Holz auf einem Steinfundament erbaut. Sie ist im Laufe der Zeit durch Feuchtigkeit beschädigt worden.
Das Grundstück, auf dem das Kloster gebaut wurde, befand sich damals auf einer Insel –umgeben von den Gewässern des Calnistea Flusses und den Sümpfen des Neajlov Flusses.
Die Klosteranlage wurde aus Ziegel erbaut. Die West- und Nordwände sind sehr gut erhalten. Im Ostteil befindet sich eine gut erhaltene Klostermauer, die demnächst renoviert wird. Teile der Südwand sind in der Nähe des Glockenturms zu sehen.
Klostergeschichte:
Adresse:
Kloster Comana
Gemeinde Comana, Kreis Giurgiu
Abt: Ieromonah Mihail Muscariu, Tel.: 0040.724.215.607
Der Comana Park
Wurde im Jahr 2004 zum Naturreservat ernannt und ist ein erhaltener Teil des früheren Vlasiei Großwaldes. Er erstreckt sich über eine Gesamtfläche von mehr als 24.963 Hektar auf dem Gebiet der Gemeinde. Der Wald besteht aus Eichen, Eschen, Tannen, Weißbuchen , Linden, Ulmen und Ahornbäumen.
In den Wäldern leben zahlreiche Tiere, wie zum Beispiel Rehe, Fasane, Wildschweine, Füchse, Wölfe, Hasen, Wildkatzen, Dachse.
Schon im Jahr 1954 wurden in der Gegend zwei Gebiete zu Naturreservaten (497 Ha) erklärt, um Blaudorn, Maiglöckchen und rumänische Pfingstrosen zu schützen.
Seit 2004 bilden die Beiden gemeinsam mit dem Comana Teich den Comana Park. Der Park besteht aus drei Waldeinheiten. Hier leben über 141 Vogelarten, davon sind 71 Arten international geschützt. Dazu kommen 13 Fischarten, 31 Säugetiere sowie 8 Reptilienarten.
Es gibt hier auch einen See für Fischer und ein Jagdrevier mit einer Jagdhütte.
Die Gemeinde Comana
Befindet sich in der von dichten Wäldern bedeckten Tiefebene südlich von Bukarest, am rechten Ufer des Flusses Câlnistei. Der Fluss Câlnistea fließt östlich des Dorfes durch den Comana Teich, welchen er vor dem Kloster wieder verlässt um einen Kreis rund um das Kloster zu schließen, bevor er zu seinem ursprünglichen Lauf zurückkehrt. Zur Gemeinde Comana gehören die Dörfer Budeni, Falastioaca, Gradistea und Vlad Tepes. Die Gemeinde liegt nur 23 km von der Hauptstadt Bukarest entfernt.
Anreise:
Von Bukarest mit eigenem Auto oder Mietauto auf der Straße DN5/E70 in Richtung Giurgiu bis nach Adunati Copaceni und von dort durch Gradistea bis nach Comana. Eine zweite Route führt in Richtung Giurgiu bis Mihai Bravu und von dort direkt nach Comana.
Seehöhe: 48,57 m
Lage: 44° N und 26° S
Tipp 1:
Im Dezember 1476 – irgendwo entlang der Straße Bucureşti-Giurgiu – wurde Fürst Vlad Tepes (Dracula) im Auftrag seines Kontrahenten Basarab Laiota ermordet. Sein Kopf wurde als Beweis für seinen Tod nach Istanbul gesandt. Der Körper wurde (so vermutet man) ohne Kopf, Fürstenschmuck und Grabstein in einem sich in der Nähe befindlichen Stift, in der Fall Comana, beigesetzt. Ob tatsächlich Dracula hier auch zeitweise begraben wurde, bleibt wie vieles rund um seine Person ein gut bewahrtes Geheimnis. Die Einheimischen glauben fest daran, dass Fürst Dracula bei der „Nussbaum Quelle“, an einem dicht bewaldeten Ort im Gemeindegebiet, ermordet wurde.
Tipp 2:
Das in der Nähe liegende Neajlovului-Delta ist für Naturliebhaber ein heißer Tipp. Eine Fahrt durch die sehr engen, von über zwei Meter hohen Schilf bewachsenen einsamen Kanäle, bietet Entspannung pur. Eine breite Palette an Wassertieren und Vögel machen die Fahrt interessant.
Tipp 3:
Jedes Jahr wird hier das Volksfest der Maiglöckchen gefeiert.
Unterkunft:
Pension Comana***
Tel.: 0040.21.665.50.25 oder Handy: 0040.740.156.904
Von da aus sind wunderschöne Wanderungen durch die bewaldete Gegend (Parcul Cotmana) entweder zum Kloster Comana oder zum Neajlov-Delta möglich.
Glück ist das einzige , was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben..(Königin Elisabeth von Rumänien (Carmen Sylva))