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Die Moldau Kloster

Die bemalten Kirchen von Moldau wurden im Jahr 1993 in die UNESCO-Liste aufgenommen.

Die sieben ausgewählten Kirchen und Klosterkirchen befinden sich im nordöstlichen Teil Rumäniens in der Region Moldau und wurden im XV. und XVI. Jahrhundert erbaut. Sowohl die inneren als auch die äußeren Wände wurden mit Fresken bedeckt.

Die Fresken gelten als Meisterwerke der Byzantinischen Kunst und sind einmalig in Europa.

  • Die Kirche "Sfânta Cruce" aus Pătrăuţi wurde von Stefan cel Mare (Stefan den Großen), Fürsten von Moldawien, gestiftet. Die im Jahr 1487 erbaute Kirche wurde die kleinste Stiftung des Fürsten und sollte dem Gedenken der im Kriege verwundeten Kämpfer dienen.
    Lage: Gemeinde Patrauti, Kreis Suceava, Region Bukowina, im Nord-Osten Rumäniens.
  • Biserica "Sfântului Gheorghe" din Suceava wurde von 1514 – 1522 vom Herrscher von Moldawien, Bogdan III und seinem Sohn Stefanita gestiftet und diente als Metropoliten Kirche von Moldawien. Die Wandmalerei wurde während der Herrschaft des Fürsten Petru Rares geschaffen. Seit 1991 ist die Klosteranlage rund um die Kirche Sitz des Erzbischof von Suceava. Es ist heute ein Mönchskloster.
    Adresse: Ioan-Voda-Viteazul-Strasse 2, Suceava, Kreis Suceava, Region Bukowina.
  • Die Kirche „Sfântul Gheorghe“ (Der heilige Georg) des Kloster Voroneţ wurde im Jahr 1488 vom Fürsten Ştefan cel Mare (Stefan der Große) gestiftet. Der Altar und der Naos wurden von 1488-1496 bemalt, der Pronaos erst im Jahre 1552. Die geschlossene Vorhalle, die vom Metropoliten Grigore Roşca im Jahr 1547 errichtet wurde, wurde vom Kirchenmaler Marcu bemalt. Die aus dem XV-ten Jahrhundert stammende Wandmalerei stellt einen Zyklus der Leiden Jesus dar und zeigt die  Stifterfamilie. Bemerkenswert ist das große Fresko auf der Westwand der Kirche, welches das Jüngste Gericht in einer einmaligen Manier darstellt. Es ist das größte und bekannteste Fresko der Moldauklöster. Die Hintergrundfarbe der Fresken von Voronet ist Blau. Das sogenannte „Blau von Voronet“ ist eine wunderschöne, aus Kräutern und Pflanzen gewonnene, geheime Farbe. Die Kirche des Klosters Voronet wurde von Kunstwissenschaftler als „Sixtinische Kapelle des Ostens“ bezeichnet. Die Klosteranlage dient heute als Nonnenkloster.
    Lage: Dorf Voronet, Kreis Suceava, Region Bukowina im Nord-Osten Rumäniens.
    Anreisen: Von Gura Humorului frhrt die Straße bis Voronet (5 km)
  • Die Klosterkirche „Tăierea Capului Sfântului Ioan Botezătorul” aus dem Dorf Arbore wurde als Kapelle seiner eigenen Residenz von Luca Arbore, dem Torhüter der Festung Suceava, im Jahr  1503 erbaut. Sowohl der Stifter als auch Mitglieder seiner Familie wurden hier bestattet. Im Jahr 1541 wurde die Kirche vom Kirchenmaler Dragoş Coman aus Iaşi bemalt. Im Vorschiff der Kirche befindet sich die Gruft des Stifters, eines der bemerkenswertesten Grabdenkmäler der Region Moldawien.
    Lage: Gemeinde Arbore, Kreis Suceava, Region Bukowina, im Nord-Osten Rumäniens.
    Anreisen: Von Suceava, der Hauptstadt der Region, führt die Straße nach Arbore (30 km)
  • Biserica „Sfântul Nicolae” a Mănăstirii Probota ist eines der ältesten Moldaukloster, es wurde vor dem Jahr 1398 erbaut. Die jetzige Kirche wurde von Petru Rareş, des Fürsten von Moldawien, im Jahr  1531 als Bestattungsort für seine Familie bestimmt. Sowohl die inneren als auch die äußeren Wandmalereien stammen aus dem Jahr 1532. Der Altar wurde im XIX Jahrhundert wieder bemalt. Die Kirche zeichnet sich aus durch monumentale Architektur, eine schlanke Silhouette und die für die Zeit der Herrschers Petru Rares typische Wandmalerei.
    Lage: Dorf Probota, Gemeinde Dolhasca, Kreis Suceava, Region Bukowina.
    Anreisen: Von Falticeni führt eine Lokalstraße nach Prentesti (7 km) und von dort weiter nach Dolhasca (14 km). Von Dolhasca sind es nur noch 6 km bis zu dem Kloster.
  • Die Kirche „Adormirea Maicii Domnului” des Klosters Humor wurde noch vor dem Jahr 1415 vom Staatshalter Oana gestiftet.  Die jetzige Klosteranlage wurde im Jahr 1530 vom Großkanzler Teodor Bubuiog, Befehlshaber der Artillerie unter dem Fürsten Petru Rares und seiner Frau Anastasia, neu erbaut. Die Wandmalerei wurde im Jahr 1535 höchstwahrscheinlich vom Kirchenmaler Toma Zugravul aus Suceava errichtet. Der Glockenturm wurde vom Herrscher Vasile Lupu, Fürst von Modawien, gestiftet. Nach dem Jahr 1786 hat sich die Klostergemeinschaft von Humor vergrößert.  Die Hintergrundfarbe in Humor ist Ziegelrot kombiniert mit Grün, Rosa, Blau und Orange. Das Kloster Humor ist heute ein kleines Nonnenkloster.
    Lage: Humor, Kreis Suceava, Region Bukowina, im Nord-Osten Rumäniens.
    Anreisen: Von Gura Humorului führt die Straße im Richtung Nord zum Kloster (5 km).
  • Die Kirche „Buna Vestire” des Kloster Moldoviţa ist mit einer der schönsten Außenfresken der Moldaukloster geschmückt. Sie wurde im Jahr 1532 von Petru Rares, den Fürsten von Moldawien, gestiftet. Die Wandmalerei stammt aus dem Jahr 1537 und wurde vom Kirchenmaler Toma Zugravul aus Suceava bemalt. Als Hintergrundfarbe wurde hier goldglänzendes Gelb-Orange ausgewählt, das mit glänzendem Rot, Blau und Grün harmonisch kombiniert wurde. Die Klosteranlage Moldovita wurde bereits im XIV-ten Jahrhundert gegründet und im XV-ten Jahrhundert durch Alexandru cel Bun (Alexander der Gute), Fürst von Moldawien, von 1400-1432 umgebaut. Die Klosteranlage ist durch starke Mauern und Wehrtürme geschützt. Nachdem die Klöster Humor und Moldovita sowohl ähnliche bautechnische als auch dekorationstypische Elemente aufweisen, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass beide Kirchen von der gleichen Bau – und Malerwerkstatt errichtet wurden. Heute befindet sich dort ein aktives Nonnenkloster.
    TIPP: Eine Klosterführung mit Schwester Tatiana ist ein unvergessliches Ereignis. Sie spricht perfekt Deutsch.
    Lage: Gemeinde Vatra Moldovitei, Kreis Suceava, Region Bukowina, im Nord-Osten Rumäniens
    Anreise: Von der Stadt Campulung Moldovenesc auf die Straße DN17A nach Vatra Moldovitei (22 km) und von dort rechts auf der Ortsstraße bis zum Kloster (5 km)

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Wir werden der Erde, die uns alles gegeben hat, nie dankbar genug sein können..(Constantin Brancusi)