Die Holzkirchen aus Maramures
Die Kirchen wurden im Jahr 1999 in die UNESCO-Liste aufgenommen
Maramures, eine der schönsten Regionen Rumäniens, ist ein strenger Bewahrer der alten Sitten und Traditionen. Zu denen gehört auch die Holzverarbeitung, eine Beschäftigung, die genau so alt ist, wie das Leben in der Region.
Die Volkskünstler und Baumeister haben ihre Spuren in Form der geschnitzten Türen und Holzkirchen überall hinterlassen.
Von einem Dorf zum anderen sind die monumentalen Kirchenbauten jedoch immer anders. Die schönsten und wertvollsten von allen sind auf der UNESCO-Liste als Weltkulturerbe aufgenommen.
Diese Kirchen sind:
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Die Holzkirche "Intrarea Maicii Domnului în Biserică" von Bârsana, Kreis Maramures, wurde im Jahr 1720 als Kirche eines orthodoxen Klosters erbaut. Die Wandmalerei im Inneren der Kirche stammt aus dem Jahr 1806 und wurde von den Malern Toader Hodor aus Viseu und Ioan Plohod aus Vladimiresti geschaffen. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes Barsana stammt aus einem Erlass, der am 22. September 1326 vom Ungarnkönig Carol Robert von Anjou verfasst wurde.
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Die Holzkirche "Sf. Nicolae" aus Budeşti-Josani, Kreis Maramures, wurde im Jahr 1643 erbaut und dient bis heute als Beispiel für die typische Holzkirchenbaukunst aus Maramures. Die Wandmalerei und ein Teil der Glas – und Holzikonen wurde vom Maler Alexandru Ponehalschi im Jahr 1762 erschaffen. Der Altar wurde erst im Jahr 1832 vom Maler Ianos Opris bemalt. Die Kirche befindet sich im Friedhof im Dorfzentrum. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1361, in einem Dokument, erlassen vom König Louis I von Anjou.
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Die Holzkirche "Sfânta Paraschiva" aus Deseşti, Kreis Maramures, wurde im Jahr 1770 erbaut. Die Wandmalerei wurde im Jahr 1780 vom Kirchenmaler Radu Munteanu aus Ungureni und dessen Helfer Gheorghe geschaffen. Die Kirche wurde auf einem Hügel in der Dorfmitte erbaut. Sie befindet sich im Ortsfriedhof. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes wurde von König Louis I von Anjou am 20. März 1360 erlassen.
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Die Holzkirche "Naşterea Fecioarei" aus Ieud-Deal, Kreis Maramures, gehört zu der schönsten Gebetsstätte Maramures. Die Kirche befindet sich im Friedhof auf dem Dorfshügel. Über das genaue Baujahr wird gestritten. Laut einigen Quellen wurde die Kirche im Jahr 1364 erbaut, laut anderen erst im Jahr 1717. Sicher weiß man aber, dass die Malerei im Jahr 1782 von Alexandru Ponehalschi geschaffen wurde. Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes Ieud wurde am 2. Jänner 1365 erlassen. In Ieud gibt es eine zweite Holzkirche, sie wurde im Jahr 1717 erbaut.
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Die Holzkirche "Sfinţii Arhangheli" aus dem Dorf Plopiş, Gemeinde Sisesti, Kreis Maramures, wurde von 1796-1798 auf einem Hügel erbaut. Die Kirche befindet sich im nördlichen Teil des Dorfes im Friedhof, wo sich der Besucher über eine schöne Aussicht erfreut. Die Wandmalereien stammen aus dem Jahr 1811 und wurden vom Maler Stefan geschaffen. Das Dorf Plopis wurde zum ersten Mal im Jahr 1835 schriftlich erwähnt, als ein Ort, der zu der Chioarului Festung gehörte.
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Die Holzkirche "Sfânta Paraschiva" aus Poienile Izei, Kreis Maramures, wurde im Jahr 1604 erbaut und gehört somit zu den ältesten Holzkirchen Maramures. Die Kirche befindet sich im Friedhof nur 200 m von Ortszentrum entfernt. Sie wurde im Jahr 1794 vom Maler Gheorghe aus Dragomiresti komplett bemalt. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1430. Die Wandmalerei im Altar stammt aus dem Jahr 1785, sie stammt vom Kirchenmaler Radu Munteanu.
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Die Holzkirche "Sf. Arhangheli" aus dem Dorf Rogoz, Stadt Targu Lapus, Kreis Maramures, wurde im Jahr 1663 erbaut und gilt als typisches Beispiel für die Holzkirchen aus dem Lapus-Tal. Die Wandmalerei wurde im Jahr 1785 von den Malern Radu Munteanu aus Ungureni und Nicolae Man aus Poiana Porcului geschaffen. Die Kirche befindet sich im Ortszentrum. Eigentlich wurde sie im Jahr 1883 aus dem Dorf Suciul de Sus gekauft und nach Rogoz gebracht.
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Die Holzkirche "Sfinţii Arhangheli" aus dem Dorf Şurdeşti, Gemeinde Sisesti, Kreis Maramures, wurde im Jahr 1766 für die griechisch-katholische Glaubensgemeinschaft vom Baumeister Ion Macarie erbaut. Die Wandmalerei im Inneren der Kirche wurde im Jahr 1783 vom Kirchenmaler Stan und dessen Lehrling geschaffen. Der Altar wurde vom Maler Stefan bemalt. Das Dorf wurde zum ersten Mal im Jahr 1411 schriftlich erwähnt.
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