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ALBA IULIA (Karlsburg)

Symbolburg der großen Vereinigung aller Rumänen

Die Kreishauptstadt des Kreises Alba wurde das Kulturzentrum der in den Westkarpaten lebenden Rumänen. Die Stadt, die zu den ältesten des Landes gehört, wurde im Jahr 1918 zum Symbol der Vereinigung aller Rumänen im Königreich Rumänien.

ALBA IULIA (Karlsburg)

Lage:

Das Munizipium Alba Iulia befindet sich in der Mitte des Hochplateaus in Siebenbürgen, dort wo die vom Trascau-Gebirge abfallenden Hügel und die Tiefebenen des mittleren Laufs des Mures (Mieresch)-Flusses aufeinandertreffen. Im Westteil des Stadt befinden sich das bewaldete Metalici-Gebirge mit dem Mamut-Gipfel (630 m): Im Osten befindet sich der Fluss Mures und darüber die Löss-Hügel des Hochplateaus.

Bemerkenswert:

Die Kreishauptstadt des Kreises Alba wurde das Kulturzentrum der in den Westkarpaten lebenden Rumänen. Die Stadt, die zu den ältesten des Landes gehört, wurde im Jahr 1918 zum Symbol der Vereinigung aller Rumänen im Königreich Rumänien.
Hunderttausende Delegierte aus ganz Siebenbürgen versammelten sich hier am 1. Dezember 1918 um für die Angliederung ihrer Region an das rumänische Königreich und somit für die Gründung Großrumäniens, zu stimmen.
Heute ist der 1. Dezember der Nationalfeiertag Rumäniens. Die Stadt ist bis heute ein gutes Beispiel für das funktionierende Zusammenleben verschiedener Minderheiten und Konfessionen und gegenseitiger Toleranz.
Die Stadt verfügt über 36 Gebetsstätten verschiedener Weltkonfessionen.

Koordinaten: 46° 4′ N, 23° 35′ O
Region, Landkreis: Siebenbürgen, Alba
Oberfläche: 103,65 km²
Seehöhe: 230 m
Einwohnerzahl: 66.842 (1. Juli 2007)

Bevölkerung:

  • Rumänen: 94 %

  • Ungarn: 3 %

  • Roma: 2 %

  • Andere Nationalitäten (Deutsche und Juden): 1 %

Religion:

  • Rumänisch-Orthodoxe: 85,6 %

  • Reformierte: 4,3 %

  • Griechisch-Katholische: 3,9 %

  • Römisch-Katholische: 1,5 %

  • Penticostal: 1,5 %

  • Andere Religionen: 3,2 %

Telefonvorwahl: 0258

Wichtige Rufnummern:

  • Polizei: 955

  • Feuerwehr: 981

  • Rettung: 961

  • Taxi: 942, 948, 941, 949

  • Auskunft: 951

  • Notruf: 112

Klima:

Es herrscht ein mildes kontinentales Klima, gekennzeichnet durch warme Sommer, einen langen Herbst und milde Winter. Die durchschnittlichen Jahreswerte liegen bei einer Temperatur von +10 °C und Niederschlagsmengen von 650 mm.

Kfz-Kennzeichen: AB

Entfernungen:

  • Cluj-Napoca: 94,7 km

  • Bukarest: 351,2 km

  • Wien: 741 km

  • Budapest: 501 km

  • Oradea: 242,5 km

  • Timisoara: 217,9 km

  • Deva: 66,0 km

  • Arad: 239,5 km

  • Nadlac (Grenze HU): 287,1 km

Erste schriftliche Erwähnung: 1276

Anreise mit dem Auto:

  • Von Österreich über Ungarn fahren Sie auf der Autobahn Wien – Budapest (A4/M1) – Budapest Umfahrung (M0) – Szeged (M5) bis Szeged und dann weiter auf der E-68 durch Mako bis zum Grenzübergang Nagylak(HU)/Nadlac(RO).
    Von der Grenze geht es weiter auf der Straße E-68/DN7 durch Nadlac, Arad, Deva, Simeria, Orastie bis kurz vor Sebes (Mühlbach), wo Sie bei der Kreuzung mit der Straße E81/DN1 rechts abbiegen in Richtung Alba Iulia und auf dieser Straße weiter bis in die Stadt fahren.
    Von der Kreuzung sind es weniger als 17 km.

  • Von Wien bis Szeged gibt es eine Autobahn.

  • Für die Autobahn in Ungarn benötigen Sie eine Vignette. Informationen dazu erhalten Sie beim ÖAMTC

  • Für die Fahrt durch Rumänien brauchen Sie ein Vignette (Straßenbenützungs-Rovignette), die an der Grenze erhältlich ist und an die Windschutzscheibe geklebt werden muss. Eine Fahrt ohne Vignette wird mit hohen Strafen geahndet.

  • Informationen über Busverbindungen in Rumänien.

Tipp: Im Sommer und vor den wichtigsten Feiertagen können Sie in Nadlac in einen Stau geraten. Um dies zu vermeiden, empfehlen wir den Grenzübergang: Battonya (HU) – Turnu (RO), nördlich von Mako. Von Turnu sind es nur noch 20 km bis Arad.

Anreise mit der Bahn:

Inland:

Tägliche Bahnverbindungen nach Alba Iulia gibt es von Timisoara, Bucuresti, Oradea, Deva und Cluj-Napoca. Infos: CFR

Ausland:

Direkte Bahnverbindungen gibt es täglich von Wien-Westbahnhof nach Bukarest und retour. Der Zug fährt weiter nach Bukarest, durch die Städte Sighisoara, Brasov und Ploiesti. Bei der Rückfahrt kommt der Zug von Bukarest über Ploiesti, Sinaia, Brasov und Sighisoara.

Weitere Informationen zum Bahnverkehr gibt es bei: CFR und ÖBB

Anreise mit dem Flugzeug:

Ausland:

  • Leider gibt es keinen Flughafen in Alba Iulia und somit auch keine direkte Flugverbindung von/nach Österreich.
  • Der nächste Flughafen mit Direktverbindung von Wien/Österreich ist Sibiu (Hermannstadt), er ist von Alba Iulia 72 km entfernt. Austrian fliegt im Code-Share mit Tarom sieben Mal pro Woche (Montag bis Sonntag) von Wien nach Sibiu und retour.
  • Eine weitere Flugverbindung gibt es nach Cluj-Napoca (Klausenburg). Tarom fliegt im Code-Share mit Austrian fünf Mal pro Woche (Montag bis Freitag) von Wien nach Cluj-Napoca und retour. Der Flughafen Cluj-Napoca ist 101 km von Alba Iulia entfernt.
  • Von beiden Flughäfen können Sie mit dem Taxi oder einem Leihauto weiterfahren.

Öffentlicher Verkehr:

In Alba Iulia bietet der öffentliche Verkehr insgesamt 16 Buslinien, welche die verschiedenen Teile der Stadt miteinander verbinden. Gefahren wird mit Bussen und Kleinbussen (Maxi-Taxi). In den Haltestellen gibt es Kartenautomaten und einen Plan der Linien zur Orientierung.

Taxi:

  • Bingo Taxi: 0258 942

  • City Taxi: 0258 953

  • Taxi Confort: 0258 943

  • Florea Taxi: 0258 945

  • Exclusiv Taxi: 0258 941

  • Unic Taxi: 0258 949

  • Euro: 0258 818 888

Autoverleih:

Kurze Geschichte:

  • Archäologische Funde aus dem Neolithikum und dem Mittelalter bestätigen die kontinuierliche Präsenz der Bevölkerung in der Gegend seit mehr als 5.000 Jahren.
  • Bis ins Jahr 106 gehörte das Gebiet den Dakern, die hier eine Festung namens Apoulon hatten.
  • Nach dem Sieg Roms über Dakien wurde diese zu einem wichtigen Militärzentrum und später zur Stadt (Apulum).
  • Ab dem 4. Jahrhundert, während die Wandervölker durch das Gebiet ziehen, verlor sie an Bedeutung.
  • Im 8. und 9. Jahrhundert lebten hier die Nachfolger der dakisch-römischen Bevölkerung mit den Slawen, die Stadt trug nun den Namen Balgrad.
  • Im 11. Jahrhundert wurde an Stelle einer romanischen Kirche die monumentale Kathedrale gebaut.
  • 1009 wurde die kirchliche Verwaltung Siebenbürgens vollendet. Der Bischof von Ostia wurde vom Papst beauftragt, die Grenzen des Erzbistums Weißenburg (Gyulafehérvár) festzulegen. Buldus (1009-1046) wurde erster Bischof von Weißenburg.
  • 1171: Die Stadt wurde gemeinsam mit Kronstadt (Brasov), Hermannstadt (Sibiu) und Rodna als Komitat erwähnt und später sogar als Civitas;
  • 1241: Die Stadt wurde durch einen Tatareneinfall verwüstet. Für den Wiederaufbau schenkte Ladislaus IV (König von Ungarn), dem Domkapitel von Weißenburg das Salzbergwerk von Turda (Thorenburg).
  • 1276: erste urkundliche Erwähnung als Alba Iulia
  • 1291-1540: Das Siebenbürgische Parlament (Dieta) hielt in der Stadt 51 Sitzungen ab.
  • Zwischen 1451 und 1690 wurde Alba Iulia (Karlsburg) zur Hauptstadt des Fürstentums Siebenbürgen und als Residenz der Siebenbürgischen Fürsten ausgewählt. Zahlreiche Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft kamen in dieser Zeit nach Alba Iulia. Die kulturelle Entwicklung der Stadt kannte während dieser blühenden Zeit keine Grenzen.
  • Am 1. November 1599 übernahm der rumänische Fürst Mihai Viteazul (Michael der Tapfere) von der Walachei erfolgreich die Stadt, nachdem er das Siebenbürgische Militär im Ort Selimber besiegt hatte. Somit wurde Alba Iulia zur Hauptstadt der drei zum ersten Mal vereinten rumänischen Fürstentümer: Walachei, Moldau und Siebenbürgen.
    Nach dem überraschenden Tod des Fürsten, der wegen Verrat von den Soldaten des österreichischen Heeresführers Basta ermordet worden war, wurde die Stadt von dessen Armee beschädigt und geplündert.
  • 1613: Gabriel Bethlen wurde als Fürst von Siebenbürgen in der Stadtchronik erwähnt. Unter dessen Führung entwickelte sich Alba Iulia zu einer bedeutenden Handels- und Kulturstadt.
  • 1577-1702: Mehr als 22 Werke, wahre Denkmäler der rumänischen Sprache und des Glaubens, wurden hier gedruckt.
    Die Batthyaneum Bibliotek (astronomisches Observatorium), gegründet vom katholischen Bischof Ignat Batthyany, verleiht der Karlsburger Kultur einen besonderen Wert.
  • 1658 und 1662: Die osmanische Armee überfiel und plünderte die Stadt.
  • Am 10. Mai 1688 unterstellte sich Siebenbürgen dem österreichischen Kaiser Leopold. Nach dem Friedensvertrag von Karlowitz anerkannten die Osmanen diesen Akt.
  • Die kaiserliche Entscheidung aus dem Jahr 1711 wurde im Jahr 1715 umgesetzt, als der Bau der neuen Festungsanlage begann und 1738 vollendet wurde. Die Festung wurde im Auftrag des Prinzen Eugen von Savoyen von dem italienischen Ingenieur Giovanni Morando Visconti geplant und von dem Franzosen Vauban erbaut.
    Ab nun nannte sich die Stadt Karlsburg in der Ehre des Kaisers.
  • Der Bauernaufstand (angeführt von Horea, Closca und Crisan) verwandelte die Stadt in ein Symbol des Volkskampfes für Freiheit und Gerechtigkeit. Die Anführer wurden hier am 29. Februar 1785 nach grausamer Folterung vor Zehntausenden mit Gewalt hier versammelten Bauern hingerichtet.
  • 1848: Die Stadt machte bei der Revolution mit.
  • 1851: Avram Iancu, der Anführer der rumänischen Revolutionäre aus Siebenbürgen, wurde nach seiner Verhaftung hier eingesperrt und brutal gefoltert.
  • 1869: Die Eisenbahn Strecke Arad − Alba Iulia wurde eröffnet.
  • 1891: Die „Iulia“ Sparkasse wurde als Aktiengesellschaft gegründet.
  • 1. Dezember 1918: In Alba Iulia wurde der Anschluss Siebenbürgens an Rumänien proklamiert und durch den Friedensvertrag von Trianon bestätigt.
  • 1922: Ferdinand I. und Maria von Rumänien wurden in Alba Iulia als König und Königin des neu geschaffenen Großrumänien gekrönt. Die orthodoxe Kathedrale wurde zu diesem Anlass erbaut.
  • 1994: Das rumänische Parlament verleiht der Stadt Alba Iulia (Karlsburg) den Ehrentitel „Symbolburg der großen Vereinigung aller Rumänen“.

Sehenswürdigkeiten:

  • Bastionul Cetatii (Bastionäre Burg) ist ein Wahrzeichen der Stadt geworden.

Sie wurde in den Jahren 1714 bis 1738 vom italienischen Architekten Giovanni Morando Visconti im Vauban-Stil gebaut.
Die Festung ist auch unter dem Namen Weiss-Projekt bekannt und sollte ein militärischer und strategischer Punkt in Transilvanien sein.
Die Festungsmauern haben einen Umfang von 12 km, die von 20 000 Leibeigenen gebaut wurden.
Die sieben Bastionen (Eugen von Savoya, St. Stefan, Trinität, St. Mihael, St. Karol, St. Capistrano, St. Elisabeth) verleihen der Burg ein charakteristisches Aussehen in Form eines Sternes.
Die größte Bastion ist die der Dreifaltigkeit (116 und 135 m), welche in der Mitte mit einem kunstvoll mit Blättern verzierten Wappen geschmückt ist.
Drei Tore öffnen den Eintritt zur Stadt und andere drei Tore führen zu den Übungsfeldern im Westen. Einmalig unter den militärischen Festungen Europas, beeindruckt die Burg durch ihre Verzierungselemente und den Statuen der sechs Tore.
Ohne Zweifel war die Inspirationsquelle der Künstler Johann König, Johann Vischer und Giuseppe Tencalla die antike Mythologie.
Im Ganzen behauptet sich die Burg als eine der wichtigsten barocken Gesamtbauten in Transilvanien.

  • Catedrala Romano-Catolica (Die römisch-katholische Kathedrale)

Wurde im 13. Jahrhundert gebaut und ist das bedeutendste frühmittelalterliche Monument Siebenbürgens.  Die Kathedrale zeigt eine harmonische Verflechtung des römisch-gotischen Baustiles.
Ohne Zweifel ist die Lazo-Kapelle der wichtigste Renaissance-Bau in Siebenbürgen.
Auf der nördlichen Seite der Kathedrale befindet sich das innere Gewölbe, verziert mit spätgotischen Rippen und Wappenzeichen der siebenbürgischen Fürsten.
Sehenswert sind die Grabdenkmäler der siebenbürgischen Fürsten, wie das des Iancu von Hunedoara (Johann/Janos Hunyadi) daneben das seines Bruders Johann Miles und dessen Sohn Ladislau sowie das der Königin Isabella und ihres Sohnes Ioan Sigismund.

  • Muzeul Unirii (Das Vereinigungsmuseum)

Wurde zwischen 1851 und 1853 gebaut. Das ursprünglich für militärische Zwecke gebaute zweistöckige Gebäude hat über 100 Räume. Das Museum befindet sich im ehemaligen Babilon-Gebäude, das durch seine romantische Außenarchitektur beeindruckt.
Die Anfänge des Museums waren laut Gesellschaft für Geschichte, Archäologie und Naturkunde des Kreises Alba im Jahr 1887, als die Grundlagen der ersten Sammlungen von über 1000 Exponaten gelegt wurden.
Der außergewöhnlichen Tätigkeit Adalberts Cserni ist zu danken, dass das Museum bis zu seinem Tod mit einer wichtigen archäologischen Sammlung erweitert wurde.
Ab 1918 wurde das Museum vom Astra Verein unterstützt.
1938, zurzeit von Nicolae Iorga und des Direktors Ion Berciu, wurde das Museum dank der zahlreichen archäologischen Ausgrabungen und Funde bereichert.
Heute befindet sich das Museum in einem Umwandlungsprozess, eine ethnografische Ausstellung ist in den Nebenräumen des Vereinigungssaales zu besichtigen.
Adresse: Str. Mihai Viteazul 12-14, Tel. 813 300

  • Sala Unirii (Der Vereinigungssaal)

Ist ein Symbolgebäude des Nationalgewissens des rumänischen Volkes. Hier im Saal des ehemaligen Militärkasinos wurde der Anschluss Siebenbürgens an Rumänien bestimmt.
Adresse: Str. Ecaterina Varga

Historische Gebäude und Palais

Der römische Legionslager und die alte Burg sind wichtige archäologische Siedlungen. Hier war die Legion XIII Gemina (106-275) einquartiert. Entwickelt und benützt wurde die Burg auch im Mittelalter, bekannt unter dem Namen Balgrad. Die Festigungsmauern blieben bis ins 18. Jahrhundert erhalten.

  • Palatul Princiar (Das Fürsten Palais)

In diesem Palais hatte der Fürsten Mihai Viteazul (Mihael der Tapfere) zur Zeit der ersten politischen Vereinigung der drei rumänischen Fürstentümer seinen Sitz festgelegt.
Das Palais wurde während der türkisch-tatarischen Überfälle zerstört.
In den geschichtlichen Urkunden wurde das Palais als außergewöhnlich luxuriös, mit Fresken geschmückter Innenarchitektur und Marmortreppen beschrieben.
Das Palais besteht aus mehreren Gebäuden, die um zwei Innenhöfe angeordnet sind. Gleich nach der Eroberung Ungarns durch die Türken, haben sich der ungarische Fürst Ioan Zapolya und dessen Frau Isabella hier zurückgezogen. Zur Zeit der Fürsten Bethlen Gabor und Georg Rakoczi II wurde das Fürstenpalais mehrere Male verschönert.
1700 wurde das Gebäude zur Kaserne umfunktioniert und infolgedessen auch die Innenarchitektur angepasst.

  • Fostul Comisariat (Das ehemalige Kommissariat) und das Proviantamt

befinden sich gleich in der Nähe des dritten Tores. Die beiden im 18. Jahrhundert errichteten Gebäude bewahren heute noch die architektonischen Details der Baukunst dieses Jahrhunderts.

  • Biblioteca Bathyaneum (Die Bathyaneum Bibliothek),

eine ehemalige Trinitarier-Kirche im Barock-Stil errichtet, wurde im Jahre 1780 vom römisch-katholischen Bischof Ignatio Bathyani (1741-1798) zur Bibliothek umgebaut und 1792 wurde hier das erste astronomische Observatorium des Landes errichtet.
Heute ist die Bibliothek wegen ihrer außergewöhnlichen Bücher und Inkunabeln-Sammlung in der ganzen Welt bekannt.
Erwähnenswert sind:

  • ein Manuskript (Teile) bekannt unter dem Namen Lorscher Evangeliars (aus IX Jahrhundert / auch als Codex Aureus Laureshamensis bezeichnet),
  • Davids Psalm (12. Jahrhundert),
  • Codex Burgundus (15. Jahrhundert),
  • Heilige Bibel (13. Jahrhundert),
  • Palia von Orastie (1582),
  • Serbans Cantacuzinos Bibel (1688),
  • Das Balgrader Neue Testament (1648).
  • Palatul Apor (Apor-Palais)

befindet sich in der Nähe der Bathyaneum Bibliothek.
Das Palais, Besitz des Grafen Apor, wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erbaut.
Später im 13. Jahrhundert hatte hier der österreichische Truppenkommandeur Steinville seine Residenz, zu dieser Zeit bekam das Palais wundervolle Portale im Barockstil.

  • Palatul Episcopal (Bischofspalais)

ist an der südwestlichen Seite der Burg gebaut worden. Ein Gebäude, das aus dem 17.-19. Jahrhundert stammt und das im Laufe der Jahrhunderte vielen Änderungen unterworfen wurde.
Heute beeindruckt das Gebäude durch seinen schlichten Spätrenaissance- und Barock-Stil.

Denkmäler:

  • Der Obelisk

  • Das Denkmal auf dem Dealul Furcilor (Heugabel-Hügel)

  • Das Custozza Denkmal

  • Das Losenau Denkmal

  • Das Reiter-Denkmal des Fürsten Mihai Viteazul

Museen, Ausstellungen:

  • Museum Sammlung Batthyaneum, Adresse: Gabriel Bethlen Str. 1

  • Museum der orthodoxen Bischöfe, Adresse: Mihai Viteazul Str. 12-14

  • Nationalmuseum für Archäologie, Adresse: Mihai Viteazul Str.12-14

  • Museum der Geschichte "Augustin Bunea", Adresse: Avram Iancu Str. 2

  • Ethnographische Museum "Pamfil Albu - Ethnographie und lokale Geschichte LUPSA

  • Ethnographisches Museum für Völkerkunde und Geschichte

Unterhaltung:

  • Puppentheater „Prichindel“, Andrei Muresanu Str. 3

Sport:

  • Schwimmen
  • Tennis
  • Golf (Gemeinde Piantu de Sus)
  • Fitness: Lady Fitness (Bv. Revolutiei 5)
  • Bowlling: Club U nick

Unterkunft:

Hotels:

Motels:

Villen:

Pensionen:

Restaurants, Bars:

  • Pizzeria Errol, Motilor Straße, in der Passage
  • Pizzeria Roberta, T. Vladinirescu Str. 13
  • Zhong Zi, (Chinesisches Restaurant), Morii Str. 5
  • Dal Baffo Restaurant
  • PUB 13
  • Go In Bar, Transilvania Boulevard

Discos:

  • Friends Coffee & Club, Adresse: Decebal 21
  • Club-Bar Adrandi S.R.L., Adresse: Str. Libertatii Nr. 58
  • Bowling Club U Nick
  • Club-Bar Transeugen   www.transeugen.ro

Shopping:

Öffentliche Ämter:

  • Rathaus Alba Iulia: Boulevard I.I.C Bratianu 1, Tel. 0040 258 819 462

  • Kreisrat Alba: Boulevard I.I.C Bratianu 1, Tel. 0040 258 813 380

  • Prefäktur Alba: Boulevard I.I.C Bratianu 1, Tel. 0040 258 812 377

  • Handelskammer Alba: Frederic Mistral Str.3, Tel.: 0040 258 811 772

Offizielle Stadt-Homepage: www.apulum.ro

Stadtplan: erhältlich beim Rumänischen Touristenamt

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Le public c'est moi! (Das Publikum bin ich!).(Eugene Ionesco)