SIGHISOARA (Schäßburg)
Lebendiges Mittelalter

Sighisoara (Schäßburg) ist eine wunderschöne Stadt, sie ist durch mittelalterliche Bausubstanz und Geschichte stark geprägt.
Das mittelalterliche Stadtzentrum - umgeben von starken Mauern und Verteidigungstürmen - ist sehr gut erhalten und bewohnt.
Das alte Stadtzentrum steht seit 1999 auf der UNESCO-Liste der geschützten Denkmäler.
SIGHISOARA (Schäßburg): Lebendiges Mittelalter
Lage:
Die Stadt befindet sich im „Tarnava Mare“ (Große Kokel) Tal, inmitten von Siebenbürgen und im südlichen Teil des Kreis Mures, nur 54 km von der Kreishauptstadt Targu Mures (Neumarkt) entfernt.
Koordinaten: 46° 13´ N, 24° 48´ O
Region, Kreis: Siebenbürgen, Mures
Oberfläche: 113,47 km²
Einwohnerzahl: 32.570 (2007)
Bevölkerung:
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Rumänen: 24.571
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Ungarn: 5.934
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Roma: 1.135
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Deutsche: 623
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Andere: 48
Telefonvorwahl: 0265
Wichtige Rufnummern:
Seehöhe: 360 m
Klima:
kontinentales, durchschnittliches Klima mit lokalen Einflüssen der hügeligen Umgebung betreffend Niederschläge und Temperatur.
Die jährliche durchschnittliche Temperatur beträgt 8,2°C. Im Frühjahr und Herbst kommt es oft zu Nebel.
Der jährliche durchschnittliche Niederschlag beträgt 650-700 mm/m², die Monate mit dem meisten Regen sind Mai und Juni mit 90-100 mm/m²
Kfz-Kennzeichen: MS
Entfernungen:
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Bukarest: 297 km
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Brasov: 120 km
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Sibiu: 90 km
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Cluj-Napoca: 156 km
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Arad: 355 km
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Wien: 875 km
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Targu Mures: 55 km
Bemerkenswert:
Die Stadt ist praktisch zweigeteilt: in die Stadt der alten Festung (die Burg) und in den unteren Stadtteil. Die Festung ist von einer 930 Meter langen und 4-15 Meter hohen Mauer umgeben. Die Mauer wurde durch 14 von den verschiedenen Zünften gebauten Türmen verstärkt. Heute sind noch neun von den damaligen 14 Verteidigungstürmen erhalten.
Die Stadt ist durch die Schlacht bei Sighisoara (Schäßburg/ Segesvar) bekannt, die am 31. Juli 1849 während der Revolution von 1848-1849 stattfand. Eigentlich hat die Schlacht in Dorf Albesti (Weißkirch) stattgefunden, wo auch ein Denkmal als Erinnerung errichtet worden ist. In der Schlacht wurden die ungarischen revolutionären Heere, unter der Leitung des polnischen Generals Bem, von den russischen Truppen, unter der Leitung des Generals Lüders, besiegt. Dabei ist unter anderem auch der bekannte ungarische Dichter Sandor Petöfi gefallen.
Erste schriftliche Erwähnung:
Im Jahr 1280 wurde die Stadt unter der Namen Castrum Sex erstmals erwähnt. Es wird behauptet, dass der damalige Name von der Bezeichnung „Die sechste Festung“ kommt. Das würde bedeuten, dass Sighisoara als das sechste von sieben sächsischen Stuhlgerichten eingestuft wurde. Die sieben Stuhlgerichte waren: Miercurea (Reussmarkt), Sebes (Mühlbach), Orastie (Broos), Nocrich (Leschkirch), Cincu (Großschenk), Sighisoara (Sächßburg) und Rupea (Reps).
Anreise:
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Auto:
Von Österreich kommend geht es auf der E68 durch Arad, Deva, Sebes nach Sibiu. Von Sibiu führt die Straße DN14 nach Sighisoara.
Die Stadt liegt an der Nationalstraße DN13/E60, die Brasov (Kronstadt) mit Targu Mures (Neumarkt) verbindet.
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Bahn:
Von Wien-Westbahnhof verkehrt täglich der Dacia Express D347 Richtung Bukarest, er führt durch Sighisoara
Abfahrt Wien: 20.09 Uhr
Ankunft Sighisoara: 10.14 Uhr
Rüchfahrt von Sighisoara mit Dacia Express D346: 20.19 Uhr
Ankunft Wien: 08.56 Uhr
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Flug:
Der nächst gelegene Flughafen mit direkter Flugverbindung aus Österreich ist Sibiu (Hermannstadt). Austrian fliegt in Code-Share mit Tarom sechs Mal pro Woche von Wien nach Sibiu. Von Sibiu gibt es Bahn, Auto – oder Busverbindungen nach Sighisoara.
Abflug Wien: 10.50 Uhr
Ankunft Sibiu: 13.35 Uhr (Lokalzeit)
Rückflug Sibiu: 15.15 Uhr
Ankunft Wien: 16.06 Uhr
Info:
www.aua.com
Autovermietung:
Taxi:
Kurze Geschichte:
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Die Gegend wurde lang vor Christi Geburt besiedelt und war immer bewohnt. Die Lebensspuren gehen bis in das Paläolithikum zurück. Schon während der Bronzezeit hat sich hier ein wichtiges Lebenszentrum entwickelt, das später von den Daken besiedelt wurde.
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Die Römer hatten hier ein Castrum für die XIII. Legion Gemina erbaut.
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Zwischen 1191-1198 wurde die spätere Festungsstadt von deutschen Siedlern (vor allem Sachsen) gegründet, die vom ungarischen König Geza II im Land angesiedelt wurden.
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Nach der großen Invasion der Tataren im Jahr 1241 ladete der König Bela IV die sächsischen Siedler ein, die eigenen Ortschaften zu befestigen.
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Die Sachsen hatten das Recht auf eigenes Gericht, so wurde die von Sachsen bewohnte Region in sieben Gerichtsstuhle geteilt.
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Im Jahr 1376 gab es in Schäßburg bereits 25 gewerbliche Tätigkeiten, die in 19 Zünften organisiert wurden.
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Bis Ende des XIV. Jahrhunderts wurde der Großteil der mächtigen Festungsanlage Schäßburgs fertig gestellt. In der Festung lebten viele Werkstätter und reiche Handelsleute.
Sehenswürdigkeiten:
Die Burg
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Turnul cu Ceas (Der Uhrturm) wurde in der zweiten Hälfte des XIV. Jahrhunderts gebaut. Der 64 m hohe Torturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist heute das Wahrzeichen der Stadt.
Die Mauer ist über 2 m dick. Im Turm wurden die Munition, das Archiv und die Schatzkammer der Stadt untergebracht.
Im Jahr 1648 wurde die alte Holzuhr vom Turm durch den Meister Johann Kirchel aus Königsberg durch eine Eisenuhr ersetzt. Die Uhr war mit einem Mechanismus versehen, der Figuren bewegen konnte. Der damalige Mechanismus wurde irgendwann kaputt und im Jahr 1906 durch einen neuen ersetzt, der in Schweiz bei der Firma Fuchs und Sohn gekauft wurde. Seit 1964 wird die Uhr durch einen elektrischen Motor angetrieben, der vom Meister Fritz Konrad installiert wurde.
Nach dem vernichtenden Feuer von 1677, welches auch den Uhrturm beschädigt hatte, wurde der Turm wieder aufgebaut.
Die österreichischen Architekten Veit Gruber aus Tirol und Filip Bonge aus Salzburg haben mit Unterstutzung des Zimmermann Valentinus Ausländer den Turm neu gebaut und mit einem Barockdach versehen.
Das Turmdach wurde im Rahmen der kompletten Sanierung im Jahr 1894 durch die Gebrüder Leonhardt mit gefärbten Ziegeln gedeckt.
Bis 1556 wurde im ersten Stock des Uhrturms das Rathaus beherbergt.
Seit 1899 ist im Uhrturm der Sitz des Geschichte-Museums der Stadt. Aber auch ein Gefängnis und Folterkammern wurden hier schon untergebracht.
Der Turm hat eine Aussichtsplattform die man ersteigen kann, um sich einen wunderschönen Blick über die Stadt zu gönnen.
Auf dem Turm ist auch das Zeichen dafür zu sehen, dass die Stadt die Hochgerichtsbarkeit besaß: die vier Türmchen in allen vier Ecken des Dachs.
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Coridorul femeilor batrane (Der Gang der alten Weiber) befindet sich zwischen den Haupteingangstoren der Festung. Der Gang wurde im Jahr 1844 mit einem Dach versehen, um den alten Frauen den Zugang zur Festung während der Winterzeit zu erleichtern.
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Die ehemaligen Verteidigungstürme (Die Zunftstürme)
Von den ehemaligen 14 Türmen sind bis heute nur noch neun erhalten.
Im Jahr 1706 haben die Stadteinwohner Stefan Rackoczys, dem Leiter der Antihabsburgischen Revolte, nicht zum Fürst von Siebenbürgen gewählt. Als Rache und Strafe dafür wurde wenig später die Stadt belagert und eingenommen. Teile der Befestigung, unter denen auch der schönste Turm der Goldschmiede war, wurden vom ungarischen General Pekri Lörincz vernichtet.
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Turnul Tabacarilor (Der Gerberturm) wurde im XIII. und XIV. Jahrhundert gebaut und gehört somit zu den ältesten Türmen der Festungsanlage. Höchstwahrscheinlich wurde er vom großen Feuer im Jahr 1676 nicht gefasst.
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Turnul Cositorarilor (Der Zinngießerturm) befindet sich nur 45 m vom Gerber- Turm entfernt und ist 25 m hoch. Man weiß, dass er im Jahr 1583 repariert wurde und gleichzeitig wurde eine Artillerie-Plattform errichtet.
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Turnul Franghierilor (Der Seildreherturm) stammt aus dem XIII. Jahrhundert und wurde Teil des alten Verteidigungssystems. Im Jahr 1630 wurde er repariert. Heute wohnt in dem Turm der Friedhofswächter.
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Turnul Macelarilor (Der Fleischhauerturm) wurde im XV. Jahrhundert gebaut und ist bis heute mit dem Seildreherturm durch eine Mauer verbunden. Die verschiedenen Bauphasen sind an den Mauern zu sehen.
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Turnul Cojocarilor (Der Kürschnerturm) befindet sich im Westteil der Stadtbefestigung. Er wurde schon im Jahr 1484 erwähnt.
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Turnul Croitorilor (Der Schneiderturm) stammt aus dem XIII. und XIV. Jahrhundert. Hier wurde früher Schießpulver gelagert. Während des Feuers von 1676 ist das Schießpulver-Lager explodiert und somit wurde ein Teil des Turms beschädigt. Der im Jahr 1935 restaurierte Turm diente als Hintertor der Festung.
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Turnul Cizmarilor (Der Schusterturm) befindet sich im nord-östlichen Teil der Befestigungshügel. Der Turm wurde bereits im Jahr 1521 erwähnt und in den Jahren 1650 und 1681 neu erbaut und verändert.
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Turnul Fierarilor (Der Schmiedeturm) wurde im Jahr 1631 als massiver Turm erbaut. Es sollte die Klosterkirche beschützen.
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Turnul Aurarilor (Der Goldschmiedeturm) bildete zusammen mit dem Castaldo Bastei (errichtet im Jahr 1551 vom österreichischen General Castaldo) den Schlüssel des Schäßburger Verteidigungssystems. Im Jahr 1706 wurden während einer Belagerung Teile der Bastei und Teile der Mauern in gesprengt. Ein Blitz traf den Turm und verbrannte ihn im Jahr 1809. Im Jahr 1863 wurde er zu einem Gymnastiksaal geändert. Seit 1935 ist hier eine Totenkapelle.
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Biserica Manastirii Dominicane (Die Kirche der Dominikanische Kloster) wurde im gotischen Stil in der Nähe des Uhrturms gebaut.
Die erste schriftliche Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahr 1298.
Von der alten Kirche sind beim Neubau von 1483-1515 nur die Mauern geblieben. Die jetzige Form der Kirche stammt aus dem Jahr 1682.
Nach der kirchlichen Reform wurden die Mönche im Jahr 1550 aus der Festung vertrieben und die Güter des Klosters konfisziert. Die Klosteranlage wurde Sitz der lokalen Verwaltung und die Kirche wurde die wichtigste evangelische Kirche der Stadt.
Im XIX. Jahrhundert wurde die Klosteranlage demoliert um Platz für das neu gebaute Rathaus zu schaffen.
Zu den wertvollen Schätzen die in der Kirche erhalten sind, gehören der Barockaltar, die Barockorgel, das bronzene Taufbecken und die Chorstühle.
Sowohl der Barockaltar (1681) als auch die Barockorgel wurden vom Schäßburger Meister Johann Vest und dem Hermannstädter Maler Jeremias Stranovius geschaffen. Das wertvolle bronzene Taufbecken wurde im Jahre 1440 von Jakob dem Glockengießer geschaffen.
Die Kirche wurde von 1928-1929 renoviert.
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Casa Vlad Dracul (Das Haus Vlad Dracul) ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und befindet sich im Platz vor dem Uhrturm gleich links. Das Haus ist auch als Haus Paulinus bekannt, es diente als Gasthaus der Wachgarde der Festung. Hier wohnte von 1431-1436 Vlad II. Dracul (Vlad der Teufel), der Sohn des walachischen Fürsten Mircea cel Batran. Weil im erwähnten Zeitraum der Fürst Vlad III. Tepes (Dracula) geboren wurde, wird spekuliert, dass er vielleicht in diesem Haus geboren wurde. Heute befindet sich hier ein Restaurant. Vlad Dracul wurde vom deutschen Kaiser Sigismund für seine erbrachten Leistungen im Kampf gegen die Osmanen der Dragon Orden verliehen. Da dieser einen Dragon darstellte, was im rumänischen „Drac“ bedeutet, wurde Vlad als Vlad Dracul bezeichnet und sein Sohn als Dracula (der Sohn des Vlad Dracul).
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Biserica din Deal (Die Bergkirche) befindet sich auf dem Schulberg, und ist das höchst gelegene Gebäude der Stadt (430 m). Es ist gleichzeitig das wertvollste Baudenkmal der Stadt und der repräsentativste Gotikbau in Rumänien. Die Kirche wurde anstelle einer alten, kleineren Festung noch vor dem Jahr 1200 gebaut.
Die erste schriftliche Erwähnung der Bergkirche stammt aus dem Jahr 1345. Die ehemalige katholische Kirche wurde nach der Kirchenreform in Jahr 1547 in eine Lutheranische Kirche umgewandelt.
Während der Belagerung von 1706 und später bei den Erdbeben im Jahr 1838 wurde sie schwer beschädigt. Das Innere der Kirche wurde im Jahr 1934 renoviert. Von 1992-2003 wurden letztendlich auch die Fassade und das Dach renoviert.
Bei der Innenrenovierung von 1934 wurde Wandfresken aus 1483-1488 freigestellt. Die Fresken aus dem Glockenturm stammen aus dem Jahr 1488 und wurden vom Österreicher Jacobus Kendlinger aus Sankt Wolfgang bemalt.
Auch die Krypta unter der Kirche kann man jetzt besuchen.
Einen besonderen Wert hat der dem Heiligen Martin gewidmete gotische Altar des ehemaligen dominikanischen Klosters, der hier bewahrt wird. Der Altar stammt aus dem Jahr 1520 und wurde von Johann Stoss bemalt, dem Sohn des bekannten Bildhauers Veit Stoss aus Nürnberg.
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Scara Scolarilor (Die überdachte Schülertreppe) diente als Verbindungsweg zwischen der Burg und der Schule auf dem Hügel neben der Bergkirche.
Die mit Schindel überdachte Schultreppe wurde im Auftrag des Bürgermeisters Johann Both im Jahr 1654 gebaut und sollte die Schüler und andere Nutzer im Winter gegen Kälte, Wind und Glatteis schützen. Von den ursprünglich 300 Stiegen sind heute nach den Sanierungsarbeiten von 1849 durch den Bau mehrerer Plattformen nur noch 175 Treppen geblieben.
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Casa Venetiana (Das venezianische Haus) wurde auch als Haus Mann bekannt, es gehört zu den schönsten Gebäuden in der Burg und wurde im XVI. Jahrhundert gebaut. Der Name stammt von den gotischen Spitzbogenfenstern. Das Haus gehörte dem damaligen Bürgenmeister Stephanus Mann. Heute ist es Sitz des Deutschen Demokratischen Forum.
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Casa cu Cerb (Das Haus mit dem Hirschgeweih) wurde im Jahr 1691 wieder erbaut, nachdem es beim Feuer von 1677 beschädigt wurde. Der damalige Besitzer war der Bürgermeister Michael Deli.
Später wechselte das Haus die Besitzer und gehörte den adeligen Familien Kelp von Sternburg und Csech von Sternheim, die das Hausinnere neu dekorieren lassen. Von1997-2001 wurde das Haus komplett saniert und beherbergt heute eine Pension, ein Restaurant und ein deutsch-rumänisches Kulturzentrum.
Die untere Stadt:
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Biserica Leprosilor (Die Kirche der Leprakranken) befindet sich im unteren Teil der Stadt und wurde als gotischer Bau im XV. Jahrhundert gebaut. Zwischen 1647-1684 wurde es in eine kleine Kirche umgebaut, die der Leprakrankenanstalt diente. Die Kirche hatte auf der westlichen Wand eine Kanzel angebracht, von wo aus der Pfarrer gepredigt hat, da den Leprakranken der Eintritt in der Kirche verboten wurde.
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Biserica ortodoxa din Cornesti (Die Orthodoxe Kirche von Cornesti) wurde von 1788-1797 im neoklassischen Stil gebaut. Sie war das erste aus Stein bestehende rumänische Gotteshaus in der Gegend.
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Catedrala Ortodoxa (Die Orthodoxe Kathedrale) wurde im byzantinischen Stil von 1934-1937 vom Architekt Dumitru Perescu Gopos erbaut. Sowohl die Außen- als auch die Innenmalerei wurde von Atanasie Demian geschaffen. Die Kathedrale befindet sich auf dem nördlichen Ufer der Flusses „Tarnava Mare“ Große Kokel), sie ist in Weiß-Schwarz bemalt.
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Biserica romano-catolica Sf. Iosif (Die Römisch-Katholische Kirche „Der Heilige Joseph“) wurde im Jahr 1894 erbaut und 1983 saniert. Die Kirche wurde an der Stelle des ehemaligen Klarissenklosters erbaut. Die Orgel wurde von Karl Einschenk im Jahr 1908 erbaut.
Events, Veranstaltungen:
Jährlich findet hier im Juli das mittlerweile bekannte Festival der mittelalterlichen Kunst statt.
Museen, Ausstellungen:
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Muzeul de Istorie (Geschichte Museum)
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Camera de Tortura (Die Folterkammer)
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Colectia de Arme Medievale (Die Sammlung mittelalterlicher Gewehrn)
Adresse: Piata Muzeului 1
Alle drei Museen befinden sich an der gleichen Adresse (im Uhrturm) und können mit einer Karte besucht werden.
Theater, Oper:
In der Stadt Sighisoara gibt es weder ein Theater noch eine Oper.
Freizeiteinrichtungen:
In der Gemeinde Danes gibt es einen gut ausgestatteten Pferde-Reiterhof. Neben Reitmöglichkeiten für Profis und Anfänger (Reitschule) gibt es auch die Möglichkeit, eine Fahrt durch die Gegend mit einer Pferdekutsche zu unternehmen. Auch Unterkunft und Verpflegung sind an Ort und Stelle vorhanden.
Unterkunft / Hotels:
Fronius Residence*****
BinderBubi*****
Cavalerul****
Korona****
Casa Wagner***
Sighisoara***
Rex***
Poenita***
Steaua**
Unterkunft / Pensionen:
Casa cu Cerb***
Casa Saseasca***
Citadela***
Phönix***
Hera***
Baier Hoff***
Vila Franka****
Chic**
Unterkunft / Jugendherbergen:
Burg Hostel
Gia Hostel
Elen Villa Hostel
Libertatii Str. 10
Tel.: 0040.265.77.64.02
Nathan´s Villa Hostel
Libertatii Str. 8
Tel.: 0040.265.77.25.46
Unterkunft / Camping:
Camping Vila Franka
Restaurants / Bars:
Casa Vlad Dracul, Cositorarilor Str. 5
Casa cu Cerb, Scolii Str. 1
Rustic, 1 Decembrie 1918 Str. 58
Casa Wagner, Piata Cetatii 7
Restaurant Joker, Take Ionescu Str. 19
Club Metropolis, Turnului Str. 2
Discos:
No Limits, Turnului Str. 2
Black Box, Horea Teculescu Str. 19
Kramer, Ana Ipatescu Str. 73
Internet-Cafes:
Culture PUB, Bastionului Str. 4-6
Shopping:
Es gibt mehrere Souvenirshops. Große Einkaufszentren sind nicht vorhanden. In kleineren Geschäften findet man alles, was man braucht.
DO´s:
Gegenüber der Stadt geht es auf einen Hügel. Dort gibt es eine Terrasse und ein Restaurant mit einheimischen Spezialitäten und einem wunderschönen Panorama-Blick über die Stadt.
Öffentliche Ämter:
Rathaus der Munizipium Sighisoara: Muzeului Str.7
Touristisches Informationsbüro: im Uhrturm
Offizielle Stadt-Homepage: www.sighisoara.org.ro
Stadtplan: Beim Rumänischen Touristenamt in Wien erhältlich.
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