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Fremdenverkehrsamts in Wien
Medias nennt sich gerne die Stadt des Lichtes und weist auf seine Geheimnisse hin. Ein Teil der Gäste beschreibt die Stadt als eine Miniaturabbildung der Stadt Sibiu (Hermannstadt).
Die Stadt Medias befindet sich in einer Gegend mit Mischwäldern im Kreis Sibiu und liegt im Tarnava-Tal (Kokeltal). Sie ist von Bergen (Karpatenvorland) umgeben. Die Stadt liegt am Tarnava Mare Fluss (Große Kokel).
Das Klima ist ein gemäßigtes Kontinentalklima. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 600,9 Liter/Jahr.
Alpha Bank, BRD, ING Bank, Piraeus Bank, Nexte Bank, Banc Post, Banca Crapatica, BCR, CEC Bank, OPT Bank, Raiffeisen Bank, Banca Romaneasca, Intesa Sao Paolo Bank, Banca Transilvania;
Medias liegt an der internationalen Eisenbahnstrecken Bukarest–Budapest–Wien, eine der ersten Trassen, die von der rumänischen -Gesellschaft (CFR) elektrifiziert worden sind. Somit gibt es täglich eine Bahnverbindung direkt von Wien. Eine Lokalbahnlinie verbindet Medias mit der Kreishauptstadt Sibiu (Hermannstadt) über Copșa Mică (Kleinkopisch). Das Stadtzentrum liegt nur 10 Gehminuten vom Bahnhof entfernt.
Die Stadt liegt an der Straße DN14, die Sibiu mit Sighisoara (Schäßburg) und weiter mit Brasov (Kronstadt) verbindet.
In der Stadt sind sowohl freie als auch gebührenpflichtige Parkplätze vorhanden.
Von Wien fliegt Austrian im Code-Share mit Tarom sechs Mal die Woche direkt nach Sibiu (Hermannstadt). Von Sibiu kommt man entweder mit dem Auto (Bus, Taxi, Autoverleih) oder mit der Bahn nach Medias.
Das öffentliche Stadtverkehrsnetz besteht aus drei Oberleitungsbus- und fünf Autobuslinien. Tickets bekommt man direkt in Bus.
Von Medias aus gibt es direkte Busverbindungen nach Bazna, Biertan, Valea Viilor, Darlos, Alma, Tarnaveni, Sibiu oder Fagaras, um nur die wichtigsten Ortschaften zu nennen.
Auch nach Brasov und Cluj Napoca fahren täglich Busse ab Medias.
Medias nennt sich gerne die Stadt des Lichtes und weist auf seine Geheimnisse hin. Ein Teil der Gäste beschreibt die Stadt als eine Miniaturabbildung der Stadt Sibiu (Hermannstadt).
Zu den berühmten Söhnen der Stadt gehört neben Hans Oberth und Stephan Ludwig Roth auch Andreas von Gunesch (1799–1875), evangelisch-lutherischer Superintendent von Wien.
Die Stadtgeschichte wurde wie sonst auch in Siebenbürgen von der wechselhaften Geschichte der Region, z. B. osmanischen und tatarischen Einfällen, ungarischen und österreichischen Gegenangriffen, u. s. w. beeinflusst. So wurde die Stadt mehrmals belagert und geplündert sowie von der Pest mehrmals heimgesucht.
Die Dominanz der deutschstämmigen Siebenbürger Sachsen dauerte bis ins 19. Jahrhundert an.
Im Jahr 1849 wurde die Stadt vom ungarischen Militär besetzt und Stephan Ludwig Roth, prominentes Sprachrohr der Siebenbürger, Pfarrer, Lehrer und Schriftsteller, festgenommen und danach in Klausenburg in einem Schauprozess zum Tode verurteilt und standrechtlich erschossen.
Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war die Bevölkerung von Medias überwiegend deutsch (Siebenbürger Sachsen).
Das Haus Hann
ist im Jahr 1617 für den Bürgermeister Peter Hann erbaut worden und blieb bis XVIII in Familieneigentum.
Das Rosenauer Haus.
Das im Jahr 1621 erbaute Haus ist im XVIII. Jh. im Barockstil umgebaut worden. Der Name kommt von den Besitzern aus dem XIX. Jh., einer berühmten Winzer Familie.
Das Alte Rathaus (schriftliche Erwähnung im Jahre 1583).
Bei den Renovierungsarbeiten im Jahr 1803 ist die bedeckte Stiege (als Gefängnis Stiege bekannt) erbaut geworden. Sie diente als ein zweiter Verbindungsweg zur Festung. Nachdem ein neues Rathaus im Jahr 1855 gebaut worden ist, wird das alte in ein Gymnasium umgewandelt.
Das Haus Schuller.
Nachdem das Haus von dem im Jahr 1586 verstorbenen Bürgermeister Johannes Schuller bereits bewohnt war, schätzt man, dass es um 1550 erbaut worden ist.
Das Haus wurde während der Besuche der Siebenbürgen-Fürsten als Residenz benutzt.
Einer davon war Fürst Sigismund Bathory. Später diente das Haus als Gasthaus und sogar als Bierstube. Heute dient das Haus als Lokal für das Deutsche Forum.
Evangelische Kirche „Die Heilige Margaret“.
Wurde im Jahr 1488 im gotischen Stil erbaut. Rund um die Kirche ist eine starke Befestigung mit Verteidigungstürmen entstanden. Der schon im Jahr 1460 erbaute schiefe Turm ist um 1550 um 3 Stockwerke erhöht worden. Ein Jahr später erhält er auch noch 4 kleine Türme, als Zeichen, dass die Ortschaft ein eigenes Gericht hatte. Somit ist der Turm 68,5 Meter hoch. Weil der Turm für die Beobachtung der Stadtumgebung diente, und ein Trompeter die Einwohner vor gefährlichen Situationen warnte, ist der Turm als Trompeter-Turm bekannt. Im Trompeter-Turm wurde Vlad Tepes (Dracula) vom Ungarn–König Matei Corvin (Mathias Korvinus) verhaftet.
Zu den wertvollsten Kunstgegenständen zählt hier ein spätgotischer Dreiflügelaltar aus den Jahren 1480-1490 mit Malereien, die das Leben und die Leiden Jesu darstellen. Die Malereien sind ähnlich jenen des Altars im Wiener Schottenstift und wurden von einem unbekannten Maler angefertigt. Die aktuelle Orgel stammt aus dem Jahr 1755. Die Kirche erfreut sich einer bedeutenden Orientteppich-Sammlung. Die Groß-Glocke ist die älteste und stammt aus dem Jahre 1498. Es werden hier immer noch heilige Messen zelebriert.
Besuchszeiten:
16.09.-14.06.: von 10 bis 15 Uhr, sonst von 10 bis 17 Uhr.
Der Eintritt ist kostenlos. Tel. 0040.269.841.962
Lokale Reiseführer. Es wird rumänisch und deutsch gesprochen.
Die Stadtfestung.
Die im XII. Jahrhundert gebaute Festung wurde zwischen 1440 und 1534 mit 3 Verteidigungsmauern versehen.
In der Mitte der Festung befand sich das Schloss. Die Festungsanlage hatet im Jahr 1736 drei Haupttore und vier kleine Tore sowie 19 Basteitürme. Heute sind noch 10 Türme und Teile der Mauer erhalten.
Franziskaner Kloster.
Die Franziskaner sind im Jahr 1444 nach Medias gekommen. Im Jahr 1556 sahen sich sich auf Druck der Einwohner und des damaligen Bürgermeisters, Simon Pellio, gezwungen, die Klosteranlage sowie die Stadt zu verlassen. Die leere Kloster verfiel, bis es vom Stadtrat im Jahr 1699 zu einem Krankenhaus umgebaut worden ist. Die frühere Kirche des Klosters wurde als Krankenhauskirche verwendet, bis sie 1721 der römisch-katholischen Gläubigergemeinde zurückgegeben worden ist. Heute werden hier die Schätze des Stadtmuseums ausgestellt.
Die Piaristenschule ist auch als Guggenberger Haus bekannt.
Wurde um 1736 in Barockstil gebaut und diente bis 1790 als Schule der Piaristenmönchen. Seit 1790 befindet sich das Haus im Privatbesitz.
Glockenturm.
Hier im ersten Stock befinden sich die Kirchenglocken.
Der Seilerturm
ist an das Geburtshaus Stephan Roths angebaut. Der Turm hat fünf Stockwerke. Nachdem die Zunftmitglieder im Jahr 1604 am Pest verstorben sind, wurde die Verwaltung des Turms der Riemer Zunft übergeben. Hier wurde ab den XIX. Jahrhundert der Speck der Einwohner eingelagert. Auch das Archiv der Margaret Kirche wurde hier untergebracht.
Der Radmacher Turm
wurde als Verteidigungselement mit niedriger Bedeutung zwischen 1480-1534 erbaut. Heute dient es als Privatwohnung.
Goldschmiedgasser Turm
wurde in XVI. Jahrhundert im Barockstil über dem Mühlbach erbaut. Eine erhaltene Inschrift auf der Fassade berichtet, dass die Meister Martin und Michaelis Petri die Sanierungsarbeiten im Jahr 1641 beendet haben.
Der Schneiderturm
wurde von der Schneiderzunft verwaltet und verteidigt. Im Jahr 1616 wurde er teilweise in das Rathausgebäude einverleibt.
Der Mariaturm
wurde über einem Keller erbaut. Eine Arkade verbindet den Turm mit der Margaret Kirche. Es wird vermutet, dass der Turm während der Pest als Kapelle und später als Folterraum benutzt worden ist.
Der Forkesch-Turm
war einer der drei bedeutungsvollsten Wehrtürme der Stadtfestung. Der dreistöckige Turm wurde zwischen 1494 und 1534 erbaut.
Der Steingasser-Turm
wurde als Torturm zwischen 1507 und 1534 erbaut. Der 25,8 m hohe Turm wurde von Steinmetzen und Maurern verwaltet und verteidigt. Im Jahr 1705 wurde der Turm während des Aufstands der Kuruzen schwer beschädigt. Im Jahr 1745 wurde er wieder erbaut.
Die Synagoge
stammt aus dem Jahr 1895. Auf der Fassade sind die Sterne Davids sowie die zehn Gebote auf Hebräisch zu sehen. Die letzte Gebetversammlung fand hier im Jahr 1977 statt, bevor der damalige Rabbi das Land in Richtung Israel verließ.
Das Geburtshaus Hans Oberths (Gedenkhaus)
Das Geburtshaus Stephan Ludwig Roths (Gedenkhaus)
Deutschsprachige Stadtführer werden vom Informationsbüro der Stadt vermittelt.
Während des Jahres finden in der Stadt verschiedene Events und Veranstaltungen statt, die im Laufe des Jahres angekündigt werden. Sobald wir Infos über diese erhalten, werden diese im Eventkalender auf unsere Homepage veröffentlicht.
Leider gibt es in Medias weder ein Theater noch ein Opernhaus.
Aladdin, Piaţa Regele Ferdinand I, nr. 1
Lidia, Strada St.Ludwig Roth 6
Raema, Str. George Enescu, Nr. 5
Redal Cafe, Str.Mihai Eminescu, nr.4
Nehmen Sie einen geschulten Stadtführer mit, wenn Sie die Stadt erkundigen.
Der Wein aus Mediasch (Tarnava) wird in Bram Stokers Romans Dracula erwähnt: "The wine was Golden Mediasch.“
Glück ist das einzige , was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben..(Königin Elisabeth von Rumänien (Carmen Sylva))