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BUKAREST / BUCURESTI

Paris des Osten - 3. Teil

Die Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Bukarest

Die Denkmäler

NEU! Stadtrundfahrt mit Doppeldeckerbusse (Bucharest City Tour)

Abfahrtstelle: Casa Presei.

Seit 27. Juli 2011 sind in Bukarest vier Open-air Doppeldeckerbusse in Einsatz. Die Busse bieten eine Stadtrundfahrt durch Bukarest an.
Die Busrundfahrt dauert zirka 50 Minuten und die Tickets sind für 24 Stunden gültig, was ein beliebiges Aus- und Einsteigen ermöglicht und somit eine optimale Stadtbesichtigung.
Die Busse (jeweils 77 Sitzplätzen) verkehren täglich von 10.00 - 22.00 Uhr in 15-Minuten-Takt.
Preis für Erwachsene: RON 25,- (zirka € 6,-). Die Route ist 15,4 km lang.

Sehenswürdigkeiten:

  • Palatul Parlamentului (Der Parlamentspalast).
    Zur Errichtung des Gebäudes wurden ausschließlich rumänische Materialien verwendet: Marmor, Kirsch- und Wallnuss-Täfelungen, Kristallkronleuchter, speziell angefertigte, handgewebte Wandteppiche, Bodenbelege und Stoffe. Heute verfügt das Parlamentshaus über mehr als 1.000 Räume, die die Arbeit der besten Architekten und Künstler des Landes zur Schau stellen.
    Das Architektenteam wurde von Frau Anca PETRESCU geleitet.
    Mit seinen 330.000 m² ist der Parlamentspalast das zweitgrößte Gebäude der Welt - nach dem Pentagon. Der größte Saal des Gebäudes ist 16 Metern hoch und 2.200 qm groß. Die Bauarbeiten haben im Jahr 1984 angefangen und wurden von 400 Architekten und 20.000 Arbeiter fortgeführt. Adresse: Calea 13 Septembrie 1
  • Biserica „Buna Vestire“ (Vechea Biserica Domneasca) Die Kirche “Buna Vestire” (Alte Fürstenkirche)
    Sie ist die älteste Kirche Bukarests. Die zwischen 1545 und 1554 vom Fürsten Mircea Ciobanu gestiftete Kirche hat ihre ursprüngliche Form erhalten. Die Kirche befindet sich gleich neben dem Alten Fürstenhof und diente lange Zeit als Krönungskirche für die Fürsten der Walachei.
    Adresse: Franceza Str. 25-31
  • Casa Presei Libere (Das Haus der Freien Presse)
    Die ehemalige „Casa Scanteii“ wurde zwischen 1949 und 1956 vom Architekten Horia MAICU erbaut. Eigentlich wurden hier während des Kommunismus fast alle nationalen Druckmedien erzeugt. Teilweise ist es auch heute so geblieben. Dazu ist heute auch die Börse im Haus untergebracht. Adresse: Piata Presei Libere 1
  • Athénée Palace
    Das berühmte Hotel wurde vom französischen Architekten Theophile BRADEAU erbaut. Im Jahr 1937 wurde es vom Architekten Duiliu MARCU umgestaltet und modernisiert. Nach gründlichen Bauarbeiten wurde das Haus als Hilton Athenee Palace wiedereröffnet.
    Adresse: Episcopiei Str. 1-3
  • Banca Nationala a Romaniei (Die Nationalbank Rumäniens)
    Wurde zwischen 1884 und 1890 vom rumänischen Architekten Nicolae CERCHEZ nach den Plänen der Architekten Cassien BERNARD und Albert GALLERON an der Stelle einer alten Herberge gebaut. Das Gebäude wurde im eklektischen Stil mit neuklassischen Elementen errichtet. Adresse: Lipscani Str. 25
  • Facultatea de Medicina (Die Fakultät für Medizin)
    Wurde im französischen eklektischen Stil vom französischen Architekten Louis BLANC im Jahr 1903 erbaut. Vor dem Gebäude befindet sich das Denkmal des Gründers der rumänischen Medizinschule Dr. Carol Davila (1828 – 1884). Das Werk stammt vom rumänischen Bildhauer Carol STORCK.
    Adressse: Blvd. Eroilor Sanitari 8
  • Palatul Telefoanelor (Das Palais der Telefongesellschaft)
    Wurde im Jahr 1932-1933 nach den Plänen der amerikanischen Architekten Louis WEEKS und Van SAANEN ALGI von den Ingenieuren Walter TROY  und D. STAN an der Stelle eines berühmten Schanigartens (Otetelesanu) erbaut. Gleich daneben stand das Nationaltheater, das zwischen 1846 und 1852 vom Wiener Architekten A. HEFT errichtet wurde. Leider wurde es während der Bombenangriffe im Jahre 1944 zerstört.
    Adressse: Calea Victoriei
  • Palatul C.E.C. (Der Zentrale Sparkassa Palast)
    Im Jahr 1903 schuf der französischen Architekt Paul GOTTEREAU mit dem Bau des Sparkassa Palastes ein Gebäude im neuklassischen Stil, das zweite Wahrzeichen der Stadt. Adresse: Calea Victoriei 11-13, Sector 1
  • Palatul Regal (Muzeul National de Arta) Der Königliche Palast  (Nationales Kunstmuseum)
    Der Palast wurde von 1927 bis 1937 nach Plänen des Architekten Nicolae NENCIULESCU im neuklassizistischen Stil gebaut. MIHAI, der letzte König Rumäniens, wohnte hier bis zu seiner Abdankung am 30. Dezember 1947. Seit 1950 ist in einem Teil des Gebäudes das Nationale Kunstmuseum untergebracht. Dem Besucher stehen über 70.000 Exponate, die in eine Nationale und eine Europäische Galerie geteilt sind, zur Verfügung. Werke von bedeutenden rumänischen Malern - wie Nicolae Grigorescu, Ion Luchian, Theodor Aman oder der berühmten Bildhauer Constantin Brancusi - als auch von bekannten internationale Künstlern - wie Lukas Cranach der Alte, Rembrandt, El Greco oder Rubens - wurden hier aufgestellt. In den letzten Jahren steht den Besuchern auch der ehemalige Thronsaal zur Verfügung. Adresse: Calea Victoriei 49-53
  • Ateneul Roman (Das Rumänische Athenee).
    Spiritueller Vater und Spender des Gebäude ist der rumänische Diplomat Constantin ESARCU. Das Haus wurde im neuklassischen Stil nach den Plänen des französischen Architekten Albert GALLERON und des rumänischen Architekten Constantin BAICOIANU im Jahr 1888 fertig gebaut. Die Finanzierung wurde von König Carol I und durch Spenden der Bevölkerung aufgebracht. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude renoviert. Der Konzertsaal hat 652 Sitzplätze. Das Fresko auf der Kuppel wurde von Costin PETRESCU geschaffen. Das Rumänische Athenee gehört zu den beliebtesten Gebäuden der Stadt.
    Das Haus ist heute Sitz der Philharmonie „George Enescu“
    Adresse: Franklin Straße 1-3, Sector 1
  • Hanul lui Manuc (Die Karawanserei Herberge).
    Sie wurde zwischen 1804 und 1808 vom armenischen Kaufmann und Politiker E. Mirsaian Manuc erbaut. In kurze Zeit wurde die im rumänischen Brancovenesc-Stil erbaute Herberge zum wichtigen Handelszentrum. Im Gasthof der Herberge wurden die Pferdekarawanen untergebracht. 1812 ist hier der Friedensvertrag zwischen Russland und dem Osmanischen Reich unterschrieben worden. Heutzutage ist es ein Hotel und Restaurant mit idyllischem Gastgarten. Zurzeit wird das gesamte Areal saniert.
    Adresse: Franceza Str. 62-64
  • Biserica Patriarhiei (Die Rumänische Patriarchen Kirche)
    Die Kathedrale wurde vom Fürsten Constantin Serban gestiftet. Das monumentale Bauwerk wurde vom Fürsten Radu Leon im Jahr 1668 fertig gestellt. Der Glockenturm wurde im Jahr 1698 erbaut. Seit 1922 wurde es zur Patriarchen Kirche ernannt. Hier werden in einem silbernen Schrein die Gebeine des Heiligen Dimitrie cel Nou, dem Schutzpatron Bukarests, aufbewahrt.
    Aleea Dealul Mitropoliei 21
  • Hotelul Continental (Das Continental Hotel)
    Es wurde im deutschen eklektischen Stil von Architekt Rittern FORSTEN im Jahr 1886 erbaut. Das Haus wird gerade komplett renoviert. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird es ein Fünf-Sterne-Hotel sein. Adresse: Calea Victoriei 56
  • Universitatea (Die Universität) wurde von Alexandru Ioan CUZA, dem ersten Fürsten der Vereigneten Rumänischen Fürstentümer, im Jahr 1864 gegründet. Die Bauarbeiten wurden nach den Plänen des Architekten Alexandru ORESCU zwischen 1856 und1869 durchgeführt. Bukarest erfreut sich als Universitätszentrum eines guten Rufs, auch Dank der vielen berühmten rumänischen Persönlichkeiten, die hier studiert haben: Mircea ELIADE, Emil CIORAN, Eugene IONESCO, Sergiu CELIBIDACHE und viele andere. Blvd. Regina Elisabeta 4-14, Ecke mit Universitatii Platz
  • Spitalul Coltea (Das „Coltea“ Krankenhaus) wurde im Jahr 1704 errichtet und ist somit das älteste Krankenhaus von Bukarest. Das alte Krankenhaus wurde leider beim Erdbeben im Jahre 1802 beschädigt und durch ein neues, im Jahr 1888 erbautes neuklassisches Gebäude ersetzt. Die nebenan stehende Kirche stammt aus der alten Anlage und wurde im Jahr 1701 gebaut.
    Blvd. I.C.Bratianu 1
  • Palatul Stirbei (Der „Stirbei“ Palast) wurde nach den Plänen des französischen Architekten SANJOUAND von 1833 bis 1835 im neoklassischen Stil gebaut. Das Haus gehörte eine Zeit der Fürstenfamilie Stirbei. Heute ist hier der Sitz des Keramik – und Glasmuseums. Adresse: Calea Victoriei 107
  • Universitatea de Arhitectura si Urbanism (Architektur- und Stadtentwicklungs-Universität) „Ion Mincu“
    Die Gebäude wurde in neurumänischen Stil mit Einflüssen des „Brancovenesc“ Stils nach den Plänen von Gheorghe CERCHEZ von 1912 bis 1927 gebaut. Die Architekturschule als solches wurde im Jahr 1952 gegründet. Adresse: Academiei Str. 18-20
  • Palatul Sutu (Muzeul de Istorie si Arta al Municipiului Bucuresti) Der Sutu Palais (Museum der Stadt Bukarest).
    Das Gebäude wurde von den österreichischen Architekten Konrad SCHWING und Johann WEIT im neugotischen Stil zwischen 1832 und 1834 für den damaligen Außenminister Constantin SUTU gebaut und diente auch als Fürstenresidenz. Die Innendekoration stammt vom Bildhauer Karl STORCK. Im Jahr 1945 hat die Fürstenfamilie Sutu den Palast an die Rumänische Sparkassa verkauft. Im Jahr 1958 wurde der Palast komplett saniert. Seit 1959 ist hier das Kunst- und Geschichtemuseum der Stadt Bukarest untergebracht. Adresse: Blvd. I.C.Bratianu 2
  • Arcul de Triumf (Der Triumphbogen) wurde zu Ehren des Sieges im Ersten Weltkrieg errichtet. Schon 1878 wurde an der heutige Stelle ein provisorisches Monument für den Sieg im Unabhängigkeitskrieg gegen die Osmanen erbaut. Zur Feier der Monarchie wurde im Jahr 1922 vorübergehend ein größerer Triumphbogen aus Holz und Stuck provisorisch gebaut. Erst zwischen 1935 und 1936 erfolgte die Errichtung eines schönen und „echten“ Triumphbogens durch den Architekten Petre ANTONESCU. Am 1. Dezember 1936, am Nationalfeiertag, wurde das in klassisch-römischer Art errichtete neue Wahrzeichen Bukarest feierlich eingeweiht.
    Adresse: Piata Arcului de Triumf
  • Biserica Stavropoleos (Die „Stravopoleos“ Kirche)
    Die Kirchen– und Klosteranlage wurde mit Einflüssen des späten rumänischen „Brancovenesc“–Stils im Auftrag vom griechischen Mönch Ioanichie im Jahr 1724 erbaut. Dieser wurde zwei Jahren später Metropolit der Stavropolea. Die Kirche wurde im Jahr 1904 vom Architekten Ion MINCU restauriert. Adresse: Stavropoleos Straße 4
  • Caru cu bere (Der Bierwagen) gehört zu den ältesten Bierlokalen Bukarests. Das Gebäude wurde im Jahr 1875/76 im eklektischen, neugotischen Stil vom Architekten Zigfrid KOFZINSKY erbaut. Das Haus wurde von Nicolae Mircea und seiner aus Medias (Siebenbürgen) stammenden Familie errichtet und bekannt gemacht. Der Lokal bietet ein nach eigenem Rezept erzeugtes Bier und eine gute Küche. Auch der alten Weinkeller ist wieder im Betrieb. Ein Muss für die Besucher Bukarests.
    Adresse: Stavropoleos Str. 3-5
  • Biserica Kretzulescu (Die „Kretzulescu“ Kirche). wurde vom Bojaren und Kanzler Iordache Kretzulescu im Jahre 1722 gestiftet. Die Kirche befindet sich in unmittelbarer Nähe zum königlichen Palast. Die Innenmalerei stammt vom bekannten rumänischen Maler Gheorghe Tattarescu und wurde zwischen 1859 und 1860 geschaffen.
    Adresse: Calea Victoriei 45 A
  • Templul Coral (Der Jüdische „Coral“ Tempel). Schon im Jahr 1857 hat die israelitische Gemeinde angefangen, für den Bau eines neuen Tempels Geld zu sammeln. Der Grundstein wurde im Jahr 1864 gelegt. Nachdem der Tempel im Jahr 1886 verwüstet worden ist, ist er mit Unterstützung König Carol I. wieder aufgebaut worden.
    Adresse: Sfanta Vineri Straße 9-11
  • Curtea Veche (Alter Fürstenhof)
    Er ist der älteste feudale Baudenkmal Bukarests. Er war die Residenz der walachischen Fürsten für mehr als zwei Jahrhundert lang (bis 1659), als Bukarest die Funktion der Hauptstadt mit der Stadt Targoviste wechselte. Ab 1660 blieb Bukarest alleinige Hauptstadt der Walachei und später ab 1862 die Hauptstadt der Vereinigten Rumänischen Fürstentümer (Rumänien).
    In der zweiter Hälfte der XIV. Jahrhunderts ist an dieser Stelle eine Festung aus Ziegelstein erbaut worden. Es war Fürst Vlad Tepes (Dracula), der zwischen 1458 und 1459 die Festung vergrößerte und mit starken Mauren aus Stein umkreisen ließ. Fürst Mircea Ciobanu (Michael, der Hirte) hat wichtige Änderungen in Auftrag gegeben, die zu einer weiteren Vergrößerung des Hof beitrugen. Nach 1550 ließ er hier einen Palast mit Kellerräumen und einer Hofkirche bauen. Die damalige Kirche steht noch bis heute an der ursprünglichen Stelle. Nach 1640 sind weitere Bauarbeiten unter Fürst Matei Basarab geführt worden. Ende der XVII. und Anfang der XVIII. Jahrhunderts wurde der Palast von den Fürsten Grigore Ghica, Gheorghe Duca, Serban Cantacuzino und besonders von Constantin Brancoveanu renoviert und erweitert. Es entstanden neue Gebäude für Adeligen, Soldaten und Diener. Neu hinzukam ein Gefängnis, ein Türkisches Bad und ein Eisraum. Im Laufe der Zeit wurde der Fürstenhof durch Feuer, Erdbeben, Überschwemmungen, Krankheiten und Kriege beschädigt. Fürst Alexandru Ipsilanti ließ im Jahr 1775 auf dem „Dealu Spirii“ Hügel nahe der „Mihai Voda“ Kirche einen neuen Fürstenpalast bauen. Der neue Hof wurde aber im Jahr 1812, nach wenigen Jahrzehnten, verlassen. Mittlerweile war der alte Fürstenhof bei einer Versteigerung im Jahr 1798, während der Herrschaft von Constantin Hangerli, verkauft worden. Neue Gebäude sind auf den Ruinen des alten Palastes gebaut worden. Seit dem Jahr 1953 hat man mit Hilfe archäologischer Ausgrabungen den alten Palast als Museum zur Schau gestellt. Heute ist es ein Museum. Adresse: Strada Franceza 25-31
  • Palatul Cotroceni (Das “Cotroceni” Palais)
    Der im Jahr 1679 von Fürst Serban I. Cantacuzino auf dem Cotroceni-Hügel errichtete Klosterkomplex wurde im Jahr 1888 im Auftrag von König Carol I nach Plänen des französischen Architekten Paul GOTTEREAU zur königlichen Residenz umgebaut. Das so entstandene Schloss wurde später vom rumänischen Architekten Grigore CERCHEZ renoviert. Leider ist während der Kommunistische Ära die alte Klosterkirche abgerissen geworden.
    Nach 1977 wurde das Palais als Gästehaus von Nicolae Ceausescu verwendet.
    Seit 1991 befindet sich in den ersten beiden Flügeln des Schlosses das Nationalmuseum Cotroceni. Der Rest des Schlosses dient als amtlicher Wohnsitz des rumänischen Staatspräsidenten. Adresse: Bulevardul Geniului 1-3
  • Catedrala Romano-Catolica „Sf. Iosif“ (Die Römisch-Katholische Kathedrale „Sf. Iosif“ / Der heilige Josef)
    wurde im Jahr 1872 (1883) nach den Plänen des Wiener Architekten Friedrich von Schmidt im romanischen Stil mit gotischen Elementen errichtet. Die Kathedrale wurde mit finanzieller Unterstützung von Fürst Carol I, Fürst Charles III von Monaco, Papst Leon XIII und des Hauses Habsburg erbaut. Im Jahr 1999 hat Papst Johannes Paul II hier eine historische Heilige Messe zelebriert. Adresse: Berthelot Straße 15
  • Casa Capsa (Das Haus „Capsa“). Die Gebrüder Anton und Vasile Capsa gründeten im Jahr 1852 eine Konditorei, die kurz nach der Eröffnung ins ehemalige Haus Slatineanu übersiedelte. 1873 erhielt Casa Capsa bei einer Ausstellung in Wien die Große Medaille. Das Hotel, Restaurant und Kaffeehaus Capsa wurden bereits im Jahr 1886 von Grigore CAPSA gegründet. 1889 erhielt Casa Capsa die Gold Medaille bei der Weltausstellung in Paris. Seit 1932 wurde es „der Treffpunkt der Künstler und Schriftsteller“. Das Hotel wurde im Jahr 2003 wiederöffnet. Das Gebäude wurde im Jahr 1852 für Vornic Slatineanu erbaut. Im Jahr 1874 wurde es von der Familei Capsa gekauft. Adresse: Calea Victoriei 36, Ecke mit Edgar Quinet Straße.
  • Biblioteca Centrala a Universitatii (Die Zentrale Bibliothek der Universität) wurde als Palast der Universitätsstiftung Carol I im Jahr 1893 nach den Plänen des französischen Architekten Paul GOTTEREAU gebaut. Das Gebäude wurde zum 25 Jahre-Herrschaftsjubiläum erbaut, es besteht aus zwei Trakten, die 1891-1895 und bzw. 1914 erbaut und erst später verbunden wurden. Adresse: Piata Revolutiei
  • Palatul Kretzulescu (Palais Kretzulescu)
    Das Palais in der Nähe des Cismigiu Parks wurde im Auftrag der Erbin Elena KRETZULESCU nach dem Umbau der alten Häuser (aus dem Jahr 1718) der vollhabenden Familie Kretzulescu durch den berühmten rumänischen Architekten Petre ANTONESCU im Jahr 1902 erbaut.
    Heute ist es Sitz des UNESCO-Europazentrums für Hochschulunterricht.
    Adresse: Stirbei Voda Straße 39
  • Cercul Militar National (Das Nationale Militärcasino)
    Wurde zwischen 1911 und 1923 an der Stelle der ehemaligen „Sarindar“- Kirche nach den Plänen vor Architekten Dimitrie MAIMAROLU, Victor STEFANESCU und Ernest DONEAUD im eklektischen neuklassischen Stil erbaut. Vor dem Gebäude befindet sich der historische „Sarindar“ Brunnen, der anlässlich des Besuches von Kaiser Franz Joseph im Jahr 1896 errichtet wurde. Blvd. Regina Elisabeta 21
  • Cladirile „Agricola-Fonciera“ si „Adriatica-Trieste“ (Die Gebäude „Agricola“ und Adriatica) wurden in den Jahren 1928 bzw. 1930 vom Architekten Petre ANTONESCU errichtet und dienen als Beispiele für den neuen Baustil in Bukarest während der Zwischenkriegszeit. Adresse: Piata Natiunile Unite 900-901
  • Palatul Ghica-Tei (Das Palais „Ghica-Tei“)
    wurde als Sommerresidenz für den Fürsten Grigorie IV. Dimitrie GHICA im Jahr 1822 erbaut, als dieser den Thron der Walachei übernahm. Das Palais befindet sich am Ufer des Tei (Linden) Sees am Rande Bukarests. Die Innenmalereien stammen vom italienischen Maler GIACOMETTI. Adresse: Doamna Ghica Str. 5
  • Biserica (Die Kirche) „Sf. Gheorghe Nou“ ist die Ruhestätte des berühmten walachischen Fürsten und Gelehrten Constantin Brancoveanu. Seine Regentschaft ist mit einem starken kulturellen Vorsprung der Rumänen verbunden. Aus seiner Zeit stammt der bekannteste rumänische Bau- und Kunsteinrichtungsstil „Brancovenesc“. Der Fürst und seine 4 Sohne wurden im Jahr 1714 von den Osmanen enthauptet. Seine sterblichen Überreste sind heimlich von Istanbul nach Bukarest gebracht und in der Kirche zur ewigen Ruhe gelegt worden. Adresse: Blvd. Ion C. Bratianu 27

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Bukarest:

  • Palatul Mogosoaia si Muzeul Brancovenesc (Der Mogosoaia Palast und das „Brancovenesc“ Museum). Der ehemalige Brancoveanu Palast liegt von einem Park umgeben nur 14 km von Bukarest entfernt. Der Palast wurde zwischen 1698 und 1702 für den Fürsten Constantin Brancoveanu errichtet. Nach dem Tod des Fürsten und seiner Söhne im Jahr 1714 wurde der Palast als Herberge benutzt. Im Jahr 1821 brannte er aus und wurde später ein Lager für die russische Armee. Im Jahr 1860 übernahm die Herrscherfamilie Bibescu den Besitz des Palastes und startet eine komplette Restaurierung und Erweiterung des Hauses. Später wurde es auf Bitte der Schriftstellerin Martha BIBESCU vom venezianischen Architekten RUPOLA restauriert. Heute ist es ein Museum für Brocoveanu-Kunst.
    Adresse: Valea Parcului Str.1; Mogosoaia
  • Manastirea Cernica (Das Kloster „Cernica“) befindet sich am Rande der Hauptstadt auf einer Halbinsel am Cernica See nur 12 km von Bukarest entfernt. Das Kloster würde in XVII. Jahrhundert vom Bojaren und Statthalter Cernica Stirbei gestiftet. Die Klosteranlage verfügt über drei Kirchen: Sf. Gheorghe, Sf. Nicolae und die Friedhofskirche Sf Lazar. Die jetzige Sf. Nicolae Kirche wurde im Jahr 1815 erbaut. Die Sf. Gheorghe Kirche wurde während der Amtszeit (1818-1850) von Abt Calinic errichtet.
  • Manastirea Snagov (Das Kloster „Snagov“)
    Die Gemeinde Snagov befindet sich nördlich von Bukarest nur 40 km entfernt. Auf einer Insel inmitten des Snagov Sees wurde Ende des XIV. Jahrhunderts vom Fürsten Mircea cel Batran das Kloster Snagov gestiftet. Die Klosteranlage wurde von seinen Nachfolgern Vlad Dracul und Vlad Tepes ausgebaut und befestigt. Vlad Tepes hat es als Gefängnis für prominente Gegner benutzt. Die jetzige Kirche wurde zwischen 1517 und 1521 durch den Fürsten Neagoe BASARAB erbaut. Die Klosterkirche stellt das größte Freskenensemble Rumäniens dar. Man vermutet Dobromir cel Tanar als Maler der Fresken. Im Jahre 1840 wurde das Kloster als Gefängnis benutzt. Im Jahr 1863, im Rahmen der Säkularisation sämtlicher kirchlicher Güter, wurden Teile der Klosteranlage abgerissen und der Ort verlassen. Heute ist die Anlage renoviert.
    Laut Tradition und Sage sollen die sterblichen Überreste des berühmtes Fürsten Vlad Tepes (Dracula) von der Walachei hier begraben sein.

Denkmäler:

  • Reiter-Standbild des Fürsten Mihai Viteazul (1872-1874)
    Künstler: E. Carierre BELLEUSE (F); Piata Universitatii
  • Ioan Heliade Radulescu (1879)
    Künstler: Ettore Ferrari (I); Piata Universitatii
  • Statue des Gelehrten Gheorghe Lazar (1885)
    Künstler: Ion GEORGESCU (RO); Piata Universitatii
  • Barbu Catargiu (1900)
    Künstler: Raffaello ROMANELLI (I); Piata Unirii
  • Alexandru Lahovari (1901).
    Künstler: Jean Marius Antonin MERCIER (F); Piata Lahovary
  • Das Denkmal der Feuerwehrhelden, der Kämpfer vom 13. September 1848 (1901)
    Künstler: Wladimir C. HEGEL (POL); Calea 13 Septembrie 90
  • C. A. Rosetti (1903)
    Künstler: W. C. HEGEL (POL); Piata C.A.Rosetti
  • Prometheus (1960)
    Künstler: Joseph Marie Thomas FLAMBEAU (F); Parcul Herastrau
  • I. C. Bratianu (1938)
    Künstler: Ivan Mestrovici (CRO); Blvd. Dacia
  • Das Denkmal der Luft (1937)
    Künstler: E. L. GOVE (); Piata Quito
  • Die Giganten aus der Carol I Parkanlage (1905)
    Künstler: Frederich STORCK (RO) bzw. Dimitrie PACIUREA (RO); Parcul Carol I.
  • Luppa Capitolina (1906), ein Geschenk der Stadt Rom, wurde vom stellvertretendem Bürgermeister von Rom, Graf von San Martino, im Rahmen der Ausstellung von 1906 an Bukarest übergeben. Piata Romana
  • Das Denkmal Golescu (1907)
    Künstler: Wladimir Hegel (POL); Blvd. Dinicu Golescu - M. Vulcanescu Str.
  • Spre Ideal (Alergatorii)
    Künstler Alfred De BOUCHER (F); Calea Victoriei
  • Das Denkmal der Sanitärenhelden (1916-1920)
    Künstler: Raffaello Romanelli (I); Piata Operei
  • Der Löwe (1929)
    Künstler: Spiridon GEORGESCU (RO); Blvd. I.Maniu - Blvd. Geniului

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Glück ist das einzige , was wir anderen geben können, ohne es selbst zu haben..(Königin Elisabeth von Rumänien (Carmen Sylva))