România - Entdecke den Garten der Karpaten

Herzlich Willkommen

Die offizielle Internetseite
des Rumaenischen
Fremdenverkehrsamts in Wien

Sprunglinks

Suche

CAMPINA

Im Reich des Erdöls

Obwohl die Ölindustrie Rumäniens in der letzten Jahren nachgelassen hat, bleibt Campina eine Stadt, die sehr stark mit dem Erdöl verbunden ist. Man darf nicht vergessen, dass hier einige Weltpremieren stattgefunden haben. Ansonsten ist Campina eine kleine, hübsche, vorkarpatische Stadt

Lage:
Das Munizipium Campina befindet sich im Kreis Prahova entlang des Prahova-Tales, umgeben von drei Flüssen: Campinita, Doftana und Prahova.

Position: 45°07′48″ N, 25°44′24″ O

Erste schriftliche Erwähnung: 1503

Bevölkerung: 42.473 Einwohner (2006)

Seehöhe: 426 m.

Oberfläche: 7,4 km²

Geschichte.

  • 1593: Campina als Zollpunkt auf dem Weg nach Siebenbürgen erwähnt;
  • 1663: Campina wurde der Markt-Status erteilt;
  • 1697: die Präsenz von Erdöl in der Gegend wird erstmals schriftlich erwähnt;
  • 1783: Campina wurde zum freien Markt ernannt und erhielt mehrere Rechte;
  • 1861: die Straßen Campinas wurden mit Erdgas beleuchtet;
  • 1864: der Ort wurde vom Fürsten A.I. Cuza zur Stadt erhöht;
  • 1864: durch das Erdöl angezogen ziehen die ersten Ausländer in die Stadt;
  • 1879: die Eisenbahnlinie Ploiesti-Predeal - mit einer Haltestelle in Campina - wurde in Betrieb genommen;
  • 1883: um das Holz aus dem Doftana-Tal und das Salz aus dem Salzberg Telega zu transportieren, wurde die Eisenbahnlinie Campina-Telega gebaut;
  • 1886: der Ingenieur Ion Gheorghe baute eine Raffinerie, um das lokal gewonnene Erdöl zu bearbeiten;
  • 1887: der o.e. Ingenieur bohrte 145 m in der Tiefe nach Erdöl und baute die erste Sonde von Campina;
  • 1890: die erste Erdölbauausrüstung Rumäniens mit fünf Sonden  wurde hier errichtet;
  • 1895: die seinerzeit größte Raffinerie Europas „Fabrica Noua“ wurde in Campina erbaut;
  • 1895: das große Erdöl Unternehmen „Steaua Romana“ mit Sitz in Campina wurde gegründet;
  • 1897: die damals größte und modernste Raffinerie Europas wurde von „Steaua Romana“ gebaut. Bis zu 1.200 Tonnen Erdöl konnten täglich verarbeitet werden.
    Die Zeit der Erdöl- Gewinnung hat bereits begonnen;
  • 1897: das holländische Unternehmen „Amsterdam“ baut am Ufer des Prahova-Flusses eine Hydrozentrale, die Strom für das Sondenbohren liefert.
    Es wurde eine Weltpremiere für die Erdöl Geschichte;
  • 1899: eine Schule mit Unterricht in deutscher Sprache für die Kinder der am meisten in der Erdölindustrie tätigen deutschen Staatsbürger wurde errichtet;
  • 1902: das Fließwasser wurde in den Häusern von Campina installiert. Das Wasser wurde durch Rohre von der Gebirgsquelle von Breaza hierher gebracht;
  • 1904: die erste Schule für Sondenmeister und Raffineriemeister weltweit wurde in Campina errichtet;
  • 1906: die Katholische Kirche wurde durch finanzielle Unterstützung des Erdölspezialisten Ingenieur Anton Raky fertig gebaut;
  • 1907: einer der bekanntesten und geschätztesten rumänischen akademischen Maler Nicolae Grigorescu ist in Campina gestorben;
  • Am 13.September 1913 ist in der Nahe der Stadt Campina, neben Banesti der Flugzeug-Erfinder und Flug-Pionier Aurel Vlaicu beim Testfliegen mit seiner selbstgebastelten Maschine tödlich verunglückt;
  • 1917: der deutsche Kaiser Wilhelm II  - begleitet von General Von Mackensen -  besucht die Erdölbauausrüstung und die Raffinerie „Steaua Romana“;
  • 1929: die ersten Leitungen für den Haushaltsgebrauch von Erdgas wurde für die ersten 43 Abonnenten eingeführt;
  • 1994 Campina wurde zum Munizipium ernannt.

Sehenswürdigkeiten:

  • Biserica romano-catolica Sfantul Anton de Padova - die römisch-katholische Kirche St. Anton von Padua - wurde im Jahr 1906 im barocken Stil fertig gebaut;
  • Biserica „de la Han“/“de la Brazi“ - die Kirche vom Gasthof/vom Tannenbaum - wurde im Jahr 1883 von der Heiligen Calinic vom Kloster Cernica gestiftet.
  • Capela (Die Kapelle) „Hernea“ wurde in barocken Stil als Erinnerung an den einheimischen Erdöl-Pionier Dumitru Hernea errichtet;
  • Castelul (Das Schloss) „Iulia Hasdeu“ Von 1893-1896 ließ der rumänische Schriftsteller Bogdan Petriceicu Hasdeu in Erinnerung an seine sehr jung verstorbene Tochter Iulia Hasdeu das Schloss erbauen.
  • Muzeul „Nicolae Grigorescu“ (Das Nicolae Grigorescu Museum) wurde  im ehemaligen Wohnhaus des Malers errichtet.

Muss:
In der Nähe befindet sich das ehemalige gefürchtete Gefängnis Doftana. Auch der Salzsee Telega im früheren Salzberg ist sehenswert.

Unterkunft:
Den Touristen stehen Hotels, Villen und Privatpensionen zur Verfügung:

  • Hotel Amana Inn***
  • Hotel Muntenia**
  • Hotel Tineretului*
  • Motel Club Montana**
  • Pension Campinaville***
  • Vila Casa Blanca***
  • Vila Nina****

Zurück

Wir werden der Erde, die uns alles gegeben hat, nie dankbar genug sein können..(Constantin Brancusi)