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SINAIA

Die königliche Sommerresidenz

Die Stadt befindet sich in einer wunderschönen Gebirgsregion.
Hier befinden sich die ehemaligen Sommerresidenzen der früheren rumänischen Könige von Carol I. bis zu Mihai I. Die Schlösser Peles und Pelisor sind nicht nur wunderschöne Architektur-Juwele sondern auch Bewahrer eines wichtigen Teils der Geschichte Rumäniens.
Nachdem Sinaia als königliche Sommerresidenz gewählt wurde, sind Adelige, Politiker und Prominente der damaligen Zeit selbst nach Sinaia gekommen, um in der Nähe der Könige zu sein. So sind imposante Sommerhäuser, Villen und Palais erbaut worden.

Lage:
Die Stadt Sinaia befindet sich im Prahova-Tal, am Fuße des Bucegi Gebirge, im Kreis Prahova. Rund um der Stadt erheben sich die Gipfel „Varful cu Dor“, „Furnica“ und „Piatra Arsa“. Sinaia liegt nur 49 km südlich von Brasov, 60 km nördlich von Ploiesti und ist 122 km von Bukarest entfernt.

Erste schriftliche Erwähnung: 1695

Position: 45°39′0″N, 21°36′0″E

Seehöhe: 767 – 860 m

Bemerkwertes: 
Nachdem Sinaia als königliche Sommerresidenz gewählt wurde, sind Adelige, Politiker und Prominente der damaligen Zeit selbst nach Sinaia gekommen, um in der Nähe der Könige zu sein. So sind imposante Sommerhäuser, Villen und Palais erbaut worden.
Auch viele internationale Persönlichkeiten sind auf Einladung des königlichen Paares nach Sinaia gereist. Unter ihnen befanden sich auch Kaiser Franz Josef und der Thronfolger Franz Ferdinand.
Auch schöne öffentliche Gebäude, ein Casino und Hotels wurden damals gebaut. Sinaia hat sich in ziemlich kurzer Zeit zu einem gefragten und beliebten Luftkurort entwickelt.
Heute wird es nicht nur im Sommer, sondern dank seiner Wintersport-Angebote auch im Winter von den Touristen besucht.
Zu den Attraktionen der Stadt gehört auch das Kloster Sinaia.

Geschichte:

  • Das kleine Sf. Nicolae Kloster (Kloster des heiligen Nikolaus) auf dem Berg Molomot wurde im Jahr 1581 als erste Siedlung in der Region schriftlich erwähnt.
  • Der erste Weg durch die Gegend von Timis nach Predeal und Comarnic wurde im Jahr 1736 aus militärisch-strategischen Gründen von einem Österreicher erbaut.
  • Die Strasse, obwohl voller Gefahren, hat sich schnell als wichtige Handelsroute zwischen Brasov (Kronstadt) und Bukarest entwickelt. Die ersten Gaststätten wurden in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eröffnet.
  • Das Siedlung „Izvor“ (die Quelle) wurde im Jahr 1783 gegründet.
  • Die Gemeinde „Podu Neagului“ entstand im Jahr 1852 durch die Vereinigung der Siedlung „Schitul Lespezi“ (Comarnic) mit den Siedlungen: Posada, Izvor, Busteni, Intre Prahove (Azuga) und Predeal.
  • Seit 1874 nennt sich die Gemeinde Sinaia.
  • Durch den Bau der moderne Straße im Jahr 1847, die Brasov (Kronstadt) mit Bukarest verbindet und den späteren Bau der Eisenbahnlinie zwischen Bukarest und Sinaia, erfuhr der Ort eine weitreichende Entwicklung.
  • Im Jahr 1880 wurde Sinaia zur Stadt erklärt.
  • Im Jahr 1901 war Sinaia bereits ein luxuriöser Luftkurort mit 10 Hotels, 55 großen und 50 mittlere Villen, 60 Bauernhöfen, 2 Casinos, 3 Reitzentren, u.s.w.

Sehenswürdigkeiten.

  • Zwischen 1690 – 1695 wird hier das Kloster Sinaia nach dem Vorbild des Klosters „Der heiligen Helena“, welches auf der Halbinsel Sinai steht, gebaut.
    Der Stifter ist der Schwertträger Mihail Cantacuzino, der Sohn von Postelnic Constantin Cantacuzino, dem Bruder des Fürsten Serban Cantacuzino.
    Die kleine Kirche wurde von Parvu Parvescu, dem als Parvu Mutu-Zugarvu bekannten Kirchenmaler, bemalt.
    Das Kloster wurde mit einer starker Verteidigungsmauer versehen.
    Im Jahr 1701 lies der Fürst Constantin BRANCOVEANU das Kloster von Soldaten bewachen.
    Von 1842-1846 wurde die neue große Kirche gebaut und als erstes öffentliches Gebäude Rumäniens elektrisch  beleuchtet. Im Jahr 1892 wurde der Glockenturm erbaut.
    Die 1.700 kg schwere Glocke stammt vom eingestürzten „Coltei“ Turm,  sie wurde von Bukarest hierher gebracht.
    Die Klosteranlage wurde von 1897 – 1903 nach den Plänen von Architekt Gheorghe MANDREA renoviert.
    Der dänische Maler Aage EXNER hat die Innenmalereien im neobyzantinischen Stil errichtet.
    Das Kloster beherbergt eines der ältesten religiösen Museen (Gründungsjahr: 1895) Rumäniens.
    Während des österreichisch-osmanischen Krieges von 1736-1739 wurde das Kloster verlassen. Als Letzte blieben der Abt Isidor und zwei Mönche, die den Klosterschatz in eine Glocke eingepackt und mit ihr begraben haben, bevor sie nach Siebenbürgen geeilt sind. Kurz danach haben die Österreicher das Kloster mit 400 Soldaten besetzt.
    Diese wurden aber von den Osmanen überrascht und teilweise ermordet.
    Die Osmanen haben das Kloster in Brand gesetzt und mit Kanonen beschossen.
    Nach dem Krieg starb der Abt Isidor in Siebenbürgen und die zwei Mönche sind auch nicht mehr aufgetaucht, daher wurde der vergrabene Klosterschatz trotz beharrlicher Suche nie wieder gefunden.
  • Im Jahr 1875 haben auf dem linken Ufer des Peles Baches die Bauarbeiten am königlichen Schloss Peles begonnen, die im Jahr 1883 beendet wurden.
    Das Schloss wurde als Sommerresidenz für König Carol I. im Stil der deutschen Renaissance erbaut.
    Die Räume wurden in verschiedenen Stile dekoriert und errichtet: deutsche Renaissance, italienischer, maurischer, florentinischer Stil, französischer Rokoko, deutscher Barock und englischer Stil wurde in insgesamt 160 Räumen umgesetzt.
  • Von 1899-1903 wurde nur ein paar Hundert Meter vom Schloss Peles entfernt das Schloss Pelisor als Sommerresidenz für das Thronfolgerpaar erbaut.
    Beide Schlösser wurden vom Wiener Architekt Karl Liman erbaut.
    Hier lebten der Thronfolger und später König Ferdinand und die Königin Maria samt Kinder.
    Das Palais der Königlichen Garde wurde gleichzeitig mit dem Schloss gebaut und von 1908-1909 renoviert.
    Economat wurde als Gästehaus in der Nähe des Schloss Peles erbaut und später umgebaut. Heute ist es ein Hotel.
    Foisor (Jagdhaus) wurde gleichzeitig mit dem Schloss erbaut und nach einem großen Brand im Jahr 1931 neu erbaut.
  • Der Architekt Petre ANTONESCU baute nach einer Initiative von König Carol I. im Jahr 1912 im Stadtpark „Dimitrie Ghica“ das Casino von Sinaia. Ein Jahr später wurde es fertig. Hauptaktionär wurde der Baron de Marcay, der auch Aktienbesitzer des Casino von Monte Carlo war.
    Gleichzeitig wurden die Hotels Palace und Caraiman gebaut.
  • Der bekannteste rumänische Komponist George Enescu lies sich von 1922-1926 durch den Architekt Radu Dudescu ein Haus im rumänischen Baustil errichten.
    Das Haus „Vila Luminis“ befindet sich im Stadtviertel Cumpatu und ist heute als Museum geöffnet. Enescu hat von 1926-1946 hier gelebt.
  • Zwischen zahlreichen schönen Villen und Prachthäusern befinden sich auch die des berühmten Politikers und Historikers Nicolae IORGA oder die des ehemaligen Premierministers (während des ersten Weltkrieges ) Take IONESCU.
    Am 27 November 1940 hat die Eisernen Garde den Politiker Nicolae IORGA in seinem Haus (Gheorghe Doja Str.1) im Sinaia gekidnappt und später ermordet.
  • Der Bahnhof. Sinaia hatte eigentlich zwei Bahnhöfe.
    Der erste wurde im Jahr 1913 erbaut und der zweite, der exklusiv der königlichen Familie und ihren Staatgästen diente, wurde erst im Jahr 1939 nach den Plänen des Architekten Duiliu Marcu gebaut.
    Auf dem Bahnsteig des Bahnhof Sinaia wurde im Jahr 1933 der Premierminister I.G. Duca von der Eiserne Garde ermordet.
    Am Anfang des 20. Jahrhunderts haben die bekannten internationale Züge Orient Express oder Arlberg Express hier Halt gemacht.
    Am 6. August 1975 brachte der Präsidenten-Zug Nicolae Ceausescu und seinen hochrangigen Gast Gerald Ford, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, hierher.
    Leider ist der königliche Bahnhof nicht öffentlich zugänglich.
  • Der Stadtpark „Dimitrie Ghica“ wurde im Jahr 1881 vom Schweizer Garten-Architekt Eder errichtet.

Sinaia heute.
Sinaia gehört heute zu den touristischen Attraktionen sowohl für Kulturinteressierte, als auch für Gebirgsliebhaber.
Sinaia ist vom Bucegi Gebirge umgeben und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Wintersportaktivitäten und Aktivtourismus.
Das Bucegi Gebirge wurde im Jahr 1990 zum Nationalpark (35.700 ha) ernannt.
Die Kabinenseilbahn vor Ort bringt Sie nach einer schnellen Fahrt bis in 2.000 m Höhe. Von dort gibt es viele gut markierte Wanderrouten zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder zu den Naturparks.
Für die Unterkunft stehen mehrere gut erhaltene und bewirtschaftete  Hütten zur Verfügung. 
Sinaia ist nicht nur eine bekannte Kulturdestination sondern auch ein beliebter Luftkurort im Sommer und ein begehrter Wintersportort.

Muss:
Ein Schotterweg „Drumul Reginei“ (Der Weg der Königin / Markierung: Blaues Band- 1+1/2 – 1+3/4 Stunden) führt vom Schloss Peles (Sinaia) bis zur „Poiana Stanii“ und „Stanca Sfanta Ana“ (Der Felsen der Heiligen Anna). Von hier führt ein kurzer Weg bis zur „Stancile Franz Joseph“ (Franz-Josef-Felsen), einem wunderschönen Panoramaplatz, der aus Anlass des kaiserlichen Besuchs mit Stiege und Geländer errichtet wurde. Eine Gedenktafel erinnert an den kaiserlichen Besuch in Sinaia. 

Wichtige Telefonnummern:

  • Notruf: 112
  • Polizei: 31.17.47
  • Straßenpolizei (DN1): 30.20.20
  • Feuerwehr: 31.12.12
  • Krankenwagen: 31.00.31
  • Bergrettung Sinaia: 31.31.31
  • Bergrettung allgemein: 0725.82.66.68

Taxi:

  • Aosta: 31.07.77
  • O.Goga: 31.06.66
  • Cuza Voda: 31.18.17

Seilbahn Stationen:

  • Sinaia: 31.16.74
  • Cota 1400: 31.18.72

Touristisches Informationsbüro: C.I.P.T. Sinaia: Blvd. Carol I. Nr. 47,
Tel.: 0040.244.311.788; E-mail: contact@primariasinaia.ro

Unterkunft:
In Sinaia stehen den Touristen neben den Hotels viele Villen und Privatpensionen für die Unterkunft zur Verfügung.
Hotels:

  • Alpin Cota 1400****
  • Anda****
  • Bastion***
  • Bulevard**
  • Caraiman**
  • Cerbul**
  • Cristal & Stadion**
  • Economat***
  • Furnica**
  • Holiday Inn (Mara)****
  • International****
  • Intim*
  • Irish House**
  • Marami***
  • Marea Neagra***
  • New Montana****
  • Palace****
  • Paltinis**
  • Riviera**
  • Roberto***
  • Rowa Dany****
  • Sinaia***
  • Tantzi**

Jugendherbergen:

  • Hostel El Dorado**

Pensionen:

  • Alex***
  • Alina**
  • Ana**
  • Ana-Maria**
  • Anelise**
  • Boema***
  • Camelia***
  • Carateanu**
  • Casa Felix***
  • Casa Noastra
  • Casa Soarelui***
  • Casa Ta**
  • Cristian***
  • Doi Ursuleti***
  • Eden**
  • Hedy***
  • Irina**
  • Iriss***
  • La Danu***
  • La Teleferic***
  • Marina***
  • Micsunica***
  • Pinul***
  • Popasul Haiducilor***
  • Raluca***
  • Tara***
  • Thomas***
  • Valea Iancului**
  • Villa Camy***
  • Vila Panda***

Villen:

  • Alunis***
  • Aosta**
  • Ariesul**
  • Artemis**
  • Casa Ana****
  • Casa Galbena***
  • Casa Teo*****
  • Clasic**
  • Clasic**
  • Cocora
  • Condor
  • Corpul de Garda
  • Cristina
  • Flavia****
  • Floare de Colt***
  • Gabi***
  • Gabriel***
  • General**
  • Izvor***
  • Lucretia
  • Luminita****
  • Marald***
  • Maria***
  • Movilita
  • Mures***
  • Onix****
  • Ovidiu**
  • Paris****
  • Poiana Pelesului**
  • Prahova***
  • Retezat***
  • Rodica***
  • Sipot***
  • Smarald****
  • Splendid***
  • Tudor
  • TUI

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Wir werden der Erde, die uns alles gegeben hat, nie dankbar genug sein können..(Constantin Brancusi)