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Mamaia ist der älteste und bedeutendste Badeort an der rumänischen Schwarzmeerküste. Er liegt nordöstlich der Hafenstadt Constanţa auf einer rund 8 km langen und nur 300 m breiten Landzunge zwischen dem Schwarzen Meer und dem Süßwassersee Siutghiol. Die Entfernung zwischen Constanta und Mamaia misst nicht einmal 300 Meter.
Von Constanta kommend ist Mamaia zu Fuß oder per Bus L41 oder L23E erreichbar.
Mamaia ist ganz auf Tourismus ausgerichtet und ausschließlich während der Sommermonate bewohnt. Auf eine Länge von 8 Kilometern reihen sich ungefähr 80 Hotels aneinander, strandnah gelegen auf begrünten Parzellen.
Nach der Revolution erfolgte in Mamaia eine neue Entwicklungsphase durch die Privatisierung der früheren staatlichen Hotels, die nun saniert und modernisiert worden sind. Zu den alten Hotels sind außerdem neuerbaute Häuser dazugekommen.
Die ersten Bauten auf dem jetzigen Sitz des Badeortes sind bereits im Jahr 1906 entstanden - in Form mehrerer Holzkabinen, die unter zwei Dächer standen, versehen mit jeweils einem Turm und einer im Meer endenden Brücke. Die Bauten sind nach den Plänen vom Architekten E. RECONT entstanden und wurden am 22. August 1906 offiziell in Betrieb genommen. Nachdem der Hafen verbreitet worden war, sind die sogenannten Meeresbäder in den Norden übersiedelt.
Eine Entwicklung des Badeortes war nach dem Ersten Weltkrieg stark zu bemerken. Sie startete mit dem Bau der Königlichen Sommerresidenz (des heutigen Club Castel). 1925 wurde das Casino erbaut und 1934 stand das erste Hotel (eigentlich war es eine Villa) Touristen zur Verfügung. In Wahrheit ist erst im Jahre 1936 mit dem Bau des Hotels Rex (heute zählt es zu den wenigen 5-Sterne-Häusern) das erste Hotel in Mamaia eröffnet worden. 1957 ist das Hotel Bucuresti (heute Hotel Iaki****) dazu gekommen.
Die weitere touristische Entwicklung des Badeortes erfolgte in drei Bauzeiten: 1959 – 1965, 1982 – 1985 und ab 2000.
Den Touristen stehen zahlreichen Sport- und Freizeitangebote wie zum Beispiel Tennisplätze, Tauchen, Paragleiten, Jet-Skying, Windsurfing, Yachting, Wasserski, Deltaplan, u.s.w. zur Verfügung.
Das Feriendorf "Satul de Vacanţă" gehört mit seinen rund 31 Restaurants, die teilweise rustikal geschmückt sind, zu den Wahrzeichen Mamaias. Hier kann man schöne, handgemachte Urlaubssouvenirs einkaufen.
Der Siutghiol See ist 7,5 km lang und 2,5 km breit und grenzt an die Badeorte im Westen. Auf einer Oberfläche von mehr als 1.900 Hektar kann man hier Wassersport-Aktivitäten wie Wasserski oder Yachting ausüben. Inmitten des Sees befindet sich die Insel Ovidiu mit ihrer 2,6 Hektar großen Grundfläche. Der Sage nach hatte Ovid (der berühmte römische Dichter Publius Ovidius Naso wurde im Jahr 8 n. Chr. von dem Kaiser Augustus an der Schwarze Meer Küste verbannt) auf der Insel seine bekannten Werke: "Tristia" und "Epistulae ex Ponto" geschrieben.
Ein Restaurant ist hier vorhanden. Die Insel ist mit Schiff oder Schaluppe erreichbar.
Die Schwarzmeerküste von Mamaia hat eine Länge von 8 Kilometern und einen bis zu 250 Metern breiten, weißen und feinen Sandstrand. Der flach abfallende breite Sandstrand erstreckt sich entlang des gesamten Badeortes. Der Strand ist gepachtet und wird von Privatunternehmern betreut und mit Sonnenschirmen und Liegestühlen ausgestatten. Das Betreten des Strandes ist gebührenpflichtig. Es gibt aber auch öffentliche gebührfreie Strände.
Am 15. August wird in der Stadt Constanta der Tag der Marine festlich gefeiert. Sportfans haben die Möglichkeit, Ende August den internationalen Wettbewerb für starke Motorboote (Formel 1) zu beobachten.
„Neben Shakespeare und Beethoven gibt es einen weiteren Gott: den Rumänen Constantin Brancusi“.(James Farrell)
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